Kramp-Karrenbauer beharrt auf Kandidatur für Adenauer-Stiftung

10. Dezember 2025

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik: KAS-Vorsitz im Streit um Kandidatur

() – Ex-CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer will auf ihre Kandidatur für den Vorsitz der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) nicht verzichten. „Es hat sich am Sachstand nichts geändert“, sagte sie der „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstagausgabe) auf die Frage, ob sie weiterhin kandidieren wolle. Eine Woche vor der Entscheidung zeichnet sich damit immer noch keine einvernehmliche Lösung über den KAS-Vorsitz ab.

Bundeskanzler und CDU-Chef Friedrich Merz setzt sich für Unionsfraktionsvize Günter Krings als Vorsitzenden ein. Vor einem Monat hatte aber auch Kramp-Karrenbauer öffentlich erklärt, dass sie kandidieren wolle.

In der CDU bemüht man sich deshalb seit Wochen darum, eine Kampfkandidatur zwischen Krings und Kramp-Karrenbauer um den Stiftungsvorsitz zu vermeiden. Eine Niederlage oder ein Rückzug von Krings würde auch als Niederlage von Merz gewertet werden.

Über den Vorsitz wird die Mitgliederversammlung der Stiftung am 19. Dezember entscheiden. Derzeit gibt es 52 wahlberechtigte Mitglieder, unter ihnen ist auch Merz. Der bisherige Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, der langjährige Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU), hatte seinen Rückzug angekündigt und will bei der Wahl nicht erneut antreten.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Annegret Kramp-Karrenbauer (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Annegret Kramp-Karrenbauer hält an ihrer Kandidatur für den Vorsitz der Konrad-Adenauer-Stiftung fest.
  • Friedrich Merz favorisiert Günter Krings für den Vorsitz.
  • Die Entscheidung über den Vorsitz erfolgt am 19. Dezember durch die Mitgliederversammlung.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Annegret Kramp-Karrenbauer, Kandidatin für den Vorsitz der Konrad-Adenauer-Stiftung
  • Friedrich Merz, unterstützt Günter Krings, wahlberechtigt in der Mitgliederversammlung
  • Entscheidung über den Vorsitz am 19. Dezember, 52 wahlberechtigte Mitglieder

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Annegret Kramp-Karrenbauer bleibt im Rennen um den Vorsitz der KAS.
  • Friedrich Merz unterstützt Günter Krings für die Nachfolge.
  • Bestreben, Kampfkandidatur zwischen Krings und Kramp-Karrenbauer zu vermeiden.

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Suche nach einer einvernehmlichen Lösung für den KAS-Vorsitz
  • Unterstützung von Günter Krings durch Bundeskanzler und CDU-Chef Friedrich Merz
  • Mitgliederversammlung zur Entscheidung über den Vorsitz am 19. Dezember
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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