Brandenburg fördert Integration mit 9,4 Millionen Euro aus EU-Mitteln

17. Dezember 2025

Brandenburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaftliche Integration in Brandenburg fördern

() – Das Land unterstützt die Integration von Menschen mit Migrationsgeschichte mit mehr als neun Millionen Euro aus europäischen Mitteln. Das teilte das Innenministerium in Potsdam mit.

Sieben Landkreise und kreisfreie Städte erhalten Zuwendungsbescheide aus dem Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) in Höhe von insgesamt knapp 9,5 Millionen Euro.

Die Fördermittel sollen Verwaltungen und Initiativen vor Ort stärken, die Integration voranzutreiben und die Teilhabe zu verbessern. Besonders der ländliche Raum soll als Arbeitsort und Lebensmittelpunkt für Menschen mit Migrationsgeschichte attraktiver gestaltet werden.

Innenminister René Wilke betonte, Vielfalt sei eine Chance und Einförmigkeit verhindere Weiterentwicklung.

Zu den geförderten Gebieten gehören (1.629.142,96 Euro), Elbe-Elster (602.107,80 Euro), Frankfurt (Oder) (1.410.420,00 Euro), Oder-Spree (1.842.764,00 Euro), Ostprignitz-Ruppin (827.568,09 Euro), Potsdam (1.095.729,00 Euro) und Potsdam-Mittelmark (2.036.652,03 Euro). Die beantragten Maßnahmen beginnen 2026 und können bis Ende 2028 umgesetzt werden.

Für den Förderzeitraum 2026 bis 2028 stehen landesweit insgesamt 27 Millionen Euro aus dem ESF+ zur Verfügung.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frau mit Kopftuch und Frau ohne Kopftuch (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: Menschen mit Migrationsgeschichte, Verwaltungen und Initiativen in Brandenburg
  • Zielgruppen: Sieben Landkreise und kreisfreie Städte, ländlicher Raum
  • Zahlen/Fristen: 9,5 Millionen Euro Fördermittel, Maßnahmenbeginn 2026, Umsetzung bis Ende 2028, landesweit 27 Millionen Euro aus ESF+

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Unterstützung der Integration von Menschen mit Migrationsgeschichte durch finanzielle Mittel
  • Ziel, ländlichen Raum als Lebens- und Arbeitsort attraktiver zu gestalten
  • Förderung von Vielfalt zur Verbesserung der sozialen Teilhabe und Verhinderung von Einförmigkeit

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Unterstützung der Integration von Menschen mit Migrationsgeschichte mit über neun Millionen Euro aus europäischen Mitteln
  • Bereitstellung von Zuwendungsbescheiden an sieben Landkreise und kreisfreie Städte
  • Maßnahmen zur Verbesserung der Teilhabe und Attraktivität des ländlichen Raums beginnen 2026 und laufen bis Ende 2028
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH