Warken nennt Optionen für Hausarztmodell

11. November 2025

Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesundheitspolitik in Berlin: Primärarztmodell diskutiert

() – Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat drei Modelle ins Spiel gebracht, wie das von der schwarz-roten Koalition geplante Primärarztmodell umgesetzt werden kann. Im Zentrum der Versorgung müsse der Hausarzt stehen, „der schaut, ob ein Facharzt weiterbehandeln sollte – das dann aber eben kombiniert mit einem schnellen Termin beim Facharzt, wenn das notwendig ist“, sagte Warken dem „Tagesspiegel“ (Mittwochausgabe).

Bei der praktischen Umsetzung habe die Koalition aber noch einige Fragen zu klären. „Kostet es eine Gebühr, wenn ich direkt zum Facharzt gehe, wird es von der Krankenversicherung vielleicht sogar gar nicht gezahlt – oder läuft es über einen Bonus, wenn ich mich vom Hausarzt lotsen lasse?“, warf Warken als mögliche Optionen in die Debatte.

Man gehe zeitnah in die Gespräche mit allen Beteiligten, sagte Warken. „Natürlich auch mit den Kassen, die schon Modelle vorgeschlagen haben.“ Ziel sei, „dass wir im Frühjahr einen ersten Aufschlag machen können für ein Konzept“, so Warken.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Ärztehaus (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Gesundheitsministerin Nina Warken schlägt drei Modelle für das Primärarztmodell vor.
  • Der Hausarzt soll entscheiden, ob eine Überweisung zu einem Facharzt notwendig ist und schnellere Termine ermöglichen.
  • Diskussion über mögliche Gebühren oder Boni bei direkter Facharztbesuch.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppen: Patienten, Hausärzte, Fachärzte, Krankenkassen
  • Regionen: Deutschland
  • Zeitraum: Frühling für den ersten Konzeptentwurf

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Fokus auf Hausärzte für eine bessere Versorgung
  • Bedarf an schnellen Facharztterminen bei Notwendigkeit
  • Klärung offener Fragen zur Kostenübernahme und möglichen Gebühren

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Diskussion über drei Modelle zur Umsetzung des Primärarztmodells
  • Gespräche mit allen Beteiligten, einschließlich Kassen, geplant
  • Ziel ist ein erstes Konzept im Frühjahr
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