Geflügelpest in Hamm führt zu Überwachungszone in Werl
Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Geflügelpest und Vorsorgemaßnahmen in Werl
Werl () – Nach einem Geflügelpest-Verdachtsfall in einem Betrieb in Hamm hat der Kreis Soest eine Überwachungszone eingerichtet, die auch Teile von Werl betrifft. Das teilte der Kreisveterinärdienst mit.
Zur weiteren Abklärung wurden Proben an das Friedrich-Loeffler-Institut geschickt. Bereits am Samstag waren vorsorglich rund 8.000 Tiere aus dem betroffenen Bestand in Hamm getötet worden.
Für die Überwachungszone, in die auch Werl-Hilbeck fällt, gelten nun strenge Auflagen.
Geflügel muss aufgestallt werden, Tierhalter müssen ihre Bestände melden und dürfen keine Tiere, Fleisch oder Eier in oder aus den Betrieben verbringen. Zudem sind strenge Hygienevorschriften einzuhalten.
Die genauen Regelungen werden im Amtsblatt des Kreises Soest veröffentlicht, das am Dienstag Rechtskraft erlangt.
Die Geflügelpest ist hochansteckend und für Hühner und Puten oft tödlich. Der Kreisveterinärdienst bittet alle Halter im Kreisgebiet, ihre Tiere genau zu beobachten und Verdachtsfälle unter der Telefonnummer 02921/30-2172 zu melden.
Weitere Informationen und eine Übersichtskarte zur Zone sind auf der Internetseite des Kreises verfügbar.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Hühner (Archiv) |
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- Überwachungszone nach Geflügelpest-Verdacht in Hamm eingerichtet, betrifft Teile von Werl.
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- Betroffene Zielgruppe: Geflügelhalter im Kreis Soest, insbesondere in Werl-Hilbeck
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