Polizeigewerkschaft wirbt für bundesweites Böllerverbot
Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung
Böllerverbot-Debatte in Berlin 2025
Berlin () – Der Sprecher der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Berlin, Benjamin Jendro, fordert ein Umdenken der Politik beim jährlichen Silvesterfeuerwerk. „Wir brauchen im neuen Jahr definitiv andere Rahmenbedingungen, sei es ein bundesweites Böllerverbot oder zumindest drastische Einschränkungen beim Verkauf“, sagte er dem Nachrichtenportal T-Online.
Jendro kritisierte in dem Zusammenhang auch den Berliner Regierungschef Kai Wegner. Der CDU-Politiker hatte sich zuletzt hinsichtlich eines Böllerverbots zurückhaltend gezeigt. „Wir schätzen Kai Wegner, aber seine persönliche Meinung zum Böllerverbot sollte er hier hintanstellen“, entgegnete Jendro. Über ein Böllerverbot solle „nicht Kai Wegner entscheiden, sondern die Bevölkerung“.
In Berlin waren in der Silvesternacht rund 4.300 Polizisten im Einsatz. Rund 30 Beamte wurden verletzt. Nach Angaben Jendros wurden Beamte „gezielt in den Hinterhalt gelockt, um sie anzugreifen“. Er hob die Folgen der Krawalle hervor. „Viele trauen sich in Berlin nicht mehr auf die Straße.“
Laut Bilanz der Polizei bewegten sich die Einsatzzahlen in der Silvesternacht in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Für Jendro ist das kein Grund zur Beruhigung. „Das ist nicht normal, was in Berlin passiert ist, und es ist allein unseren Kollegen zu verdanken, dass es keine Ausschreitungen gab“, sagte er.
Die Berliner Polizei hatte bereits in den Wochen vor Silvester Hunderttausende Stücke verbotener Pyrotechnik aus dem Verkehr gezogen. In der Silvesternacht wurden 800 Ermittlungen wegen verschiedener Delikte eingeleitet. 430 Menschen wurden, überwiegend kurzzeitig, festgenommen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Feuerwerksverkauf am 29.12.2025 |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Forderung nach bundesweitem Böllerverbot oder drastischen Einschränkungen beim Verkauf
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- In Silvesternacht rund 4.300 Polizisten im Einsatz, 30 Beamte verletzt, 800 Ermittlungen eingeleitet
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffen: Bevölkerung in Berlin
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- Zahlen: 4.300 Polizisten im Einsatz; 30 verletzte Beamte; 800 Ermittlungen; 430 Festnahmen
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