Vater wegen Totschlags an Sohn zu elf Jahren Haft verurteilt

7. Januar 2026

Regional - Sachsen-Anhalt - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Totschlagfall in Dessau-Roßlau

() – Das Urteil des Landgerichts Dessau-Roßlau gegen einen 63-jährigen Mann aus Dessau-Roßlau wegen Totschlags an seinem Sohn ist mittlerweile rechtskräftig geworden. Der Bundesgerichtshof habe die Revisionen verworfen, teilte das Landgericht am Mittwoch mit.

Die 2. Große Strafkammer hatte den Angeklagten im März 2025 zu einer Freiheitsstrafe von elf Jahren verurteilt.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann in den Abendstunden des 16. Juli 2024 in seiner Wohnung nach einem Streit seinen 33-jährigen Sohn mit einer Axt erschlagen hat. Sowohl der zuvor strafrechtlich nicht in Erscheinung getretene Vater als auch das Opfer seien zur Tatzeit erheblich alkoholisiert gewesen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Justicia

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Urteil des Landgerichts Dessau-Roßlau gegen 63-jährigen Mann wegen Totschlags ist rechtskräftig geworden.
  • Bundesgerichtshof hat Revisionen verworfen.
  • Angeklagter wurde im März 2025 zu einer Freiheitsstrafe von elf Jahren verurteilt.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Angeklagter: 63-jähriger Mann aus Dessau-Roßlau
  • Opfer: 33-jähriger Sohn
  • Tatzeit: 16. Juli 2024, Urteil im März 2025, Freiheitsstrafe von 11 Jahren

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Totschlag in der Familie
  • Erheblicher Alkoholgenuss beider Beteiligter
  • Streit als Auslöser der Tat

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Urteil des Landgerichts wurde rechtskräftig
  • Bundesgerichtshof hat Revisionen verworfen
  • Angeklagter wurde zu elf Jahren Freiheitsstrafe verurteilt
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH