Bundesdrogenbeauftragter gegen kontrollierte Drogenabgabe

8. Januar 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Drogenpolitik in Deutschland: Eine Debatte

() – Der Bundesdrogenbeauftragte Hendrik Streeck (CDU) spricht sich gegen eine kontrollierte Abgabe harter Drogen aus. „Eine Gesellschaft ist kein Labor“, sagte er der Wochenzeitung „Die Zeit“. Man könne die Folgen nicht zuverlässig abschätzen. „Angesichts einer Vielfalt an sozialen Problemen, mit denen wir konfrontiert sind, besteht die Gefahr von Kontrollverlust, von neuen Formen von Elend und von Entwicklungen, die man später nicht zurückdrehen kann.“

Aus der Wissenschaft und von Aktivisten kamen in den vergangenen Monaten wiederholt Forderungen nach einer liberaleren Drogenpolitik. Eine Schlüsselrolle spielt dabei der sogenannte Schildower Kreis, ein Fachnetzwerk aus Juristen, Sozialwissenschaftlern, Psychologen und Sozialarbeitern.

Streeck hält diese Sichtweise für problematisch. „Als Arzt kann ich ein Experiment mit ungewissem Ausgang nicht verantworten. Unser Ziel muss sein, Menschen so zu stärken, damit sie gar nicht erst anfangen zu konsumieren“, so der CDU-Politiker weiter.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Hendrik Streeck (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Hendrik Streeck spricht sich gegen kontrollierte Abgabe harter Drogen aus.
  • Er warnt vor ungewissem Ausgang und potenziellem Kontrollverlust.
  • Streeck plädiert dafür, Menschen zu stärken, um Drogenkonsum zu verhindern.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: Allgemeine Gesellschaft, insbesondere Drogenkonsumenten
  • Stärke: Ablehnung kontrollierter Abgabe harter Drogen, soziale Probleme
  • Zielgruppen: Wissenschaftler, Aktivisten, Juristen, Sozialarbeiter, Psychologen

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Streeck sieht Gesellschaft nicht als Labor für Drogenexperimente
  • Befürchtung von Kontrollverlust und sozialen Problemen
  • Drang nach liberalerer Drogenpolitik aus Wissenschaft und Aktivisten

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Der Bundesdrogenbeauftragte Hendrik Streeck spricht sich gegen eine kontrollierte Abgabe harter Drogen aus.
  • Es gibt Forderungen nach einer liberaleren Drogenpolitik aus Wissenschaft und von Aktivisten.
  • Streeck betont die Notwendigkeit, Menschen zu stärken, um Drogenkonsum zu vermeiden.
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