Protestwelle: Iran bestellt europäische Diplomaten ein
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Proteste im Iran: Diplomatische Spannungen steigen
Teheran () – Das iranische Außenministerium hat im Zuge der andauernden Protestwelle die diplomatischen Vertreter Deutschlands, Frankreichs, Italiens und Großbritanniens einbestellt.
Das berichtet das iranische Staatsfernsehen am Montag unter Berufung auf eine Erklärung des Ministeriums. Demnach seien die Botschafter beziehungsweise Geschäftsträger der Länder am Montagmorgen von den iranischen Behörden einbestellt worden, die diesen Ländern öffentliche Unterstützung für die iranischen Demonstranten vorwerfen.
Die Proteste im Iran hatten vor rund zwei Wochen begonnen und richteten sich zunächst gegen die prekäre wirtschaftliche Lage der Bevölkerung. Mittlerweile haben sie sich zu Massendemonstrationen gegen die Führung in Teheran ausgeweitet. Nach Angaben der Organisation Iran Human Rights wurden bis Sonntag mindestens 192 Menschen bei den Protesten getötet. Die Dunkelziffer dürfte jedoch deutlich höher sein.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Anti-Iran-Protest (Archiv) |
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- Iranisches Außenministerium hat diplomatische Vertreter Deutschlands, Frankreichs, Italiens und Großbritanniens einbestellt
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