Brandenburg stockt Förderung für sorbische Kultur und Sprache auf
Brandenburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Finanzierung der sorbischen Kultur in Brandenburg
Potsdam () – Die brandenburgische Landesregierung hat in ihrer Kabinettssitzung eine deutliche Erhöhung der Mittel für die Stiftung für das sorbische Volk beschlossen. Das teilte Regierungssprecherin Ines Filohn am Dienstag mit.
Demnach steigt der Landesbeitrag in diesem Jahr um eine Million Euro auf knapp 4,9 Millionen Euro. Bis 2030 soll die jährliche Förderung auf etwa 5,5 Millionen Euro wachsen.
Kulturministerin Manja Schüle bezeichnete die sorbische und wendische Kultur als ‚außergewöhnlichen Reichtum‘ des Landes.
Die Mittelaufstockung ist Teil eines neuen Finanzierungsabkommens zwischen dem Bund, Sachsen und Brandenburg, das in den kommenden Wochen unterzeichnet werden soll. Darin übernimmt der Bund 50 Prozent der Kosten, Sachsen 33 Prozent und Brandenburg 17 Prozent.
Jeder Euro aus Brandenburg wirke sich durch den Verteilschlüssel sechsfach für die Stiftung aus, so Schüle.
Die Stiftung für das sorbische Volk unterstützt Einrichtungen wie das Sorbische Institut, das Wendische Museum in Cottbus, das Sorbische Nationalensemble und das Deutsch-Sorbische Volkstheater. Im vergangenen Jahr wurde die Stiftung mit insgesamt rund 23,9 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln finanziert.
Die Sorben und Wenden sind seit etwa 1.500 Jahren in der Lausitz ansässig.
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Erhöhung des Landesbeitrags für die Stiftung für das sorbische Volk um eine Million Euro auf knapp 4,9 Millionen Euro.
- Geplante jährliche Förderung bis 2030 auf etwa 5,5 Millionen Euro.
- Neues Finanzierungsabkommen zwischen Bund, Sachsen und Brandenburg, wobei der Bund 50%, Sachsen 33% und Brandenburg 17% der Kosten übernimmt.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffene Zielgruppe: Sorbisches Volk
- Region: Brandenburg, Sachsen
- Finanzielle Mittel: Erhöhung auf 4,9 Millionen Euro in 2023, Steigerung auf 5,5 Millionen Euro bis 2030
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Erhöhung des Landesbeitrags auf knapp 4,9 Millionen Euro zur Unterstützung der sorbischen Kultur
- Teil eines neuen Finanzierungsabkommens zwischen Bund, Sachsen und Brandenburg
- Die sorbische und wendische Kultur wird als außergewöhnlicher Reichtum des Landes angesehen
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Erhöhung des Landesbeitrags für die Stiftung für das sorbische Volk um eine Million Euro auf knapp 4,9 Millionen Euro in diesem Jahr
- Förderziel bis 2030: jährliche Förderung auf etwa 5,5 Millionen Euro steigern
- Neues Finanzierungsabkommen zwischen Bund, Sachsen und Brandenburg in Planung
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