Bundesärztekammer wirbt für höhere Tabaksteuer
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesundheitspolitik in Berlin: Tabaksteuerdebatte
Berlin () – Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, hat die Debatte um eine höhere Tabaksteuer begrüßt. Eine Erhöhung sei „aus gesundheitspolitischer Sicht richtig und notwendig“, sagte er der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe).
Rauchen sei „weiterhin eine der größten vermeidbaren Gesundheitsgefahren“, so Reinhardt. „Internationale Erfahrungen und Daten aus der Public-Health-Forschung zeigen, dass höhere Preise den Tabakkonsum wirksam senken – insbesondere bei jungen Menschen. Sie wirken präventiv, sie erhöhen die Einstiegshürde für Jugendliche und motivieren zum Ausstieg.“
Steuern auf gesundheitsschädliche Genussmittel hätten dabei eine doppelte Wirkung. „Sie eröffnen finanzielle Spielräume für Gesundheitsversorgung und Prävention und leisten zugleich einen messbaren Beitrag zur Reduzierung des Konsums“, erklärte Reinhardt.
Der Bundesdrogenbeauftragte Hendrik Streeck (CDU) und weitere Politiker der schwarz-roten Koalition hatten zuvor eine Erhöhung der Tabaksteuer gefordert.
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| Bildhinweis: | Raucherwarnung auf Zigarettenschachtel (Archiv) |
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