Geflügelpest bei Bussard in Bestwig bestätigt
Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Tiergesundheit in Bestwig betroffen
Bestwig () – Das nationale Referenzlabor des Friedrich-Löffler-Instituts hat den Verdacht auf Geflügelpest bei einem verendeten Bussard in der Gemeinde Bestwig bestätigt. Wie der Hochsauerlandkreis am Montag mitteilte, handelt es sich um den zweiten bestätigten Fall der Vogelgrippe bei einem Wildvogel im Kreisgebiet.
Der Fundort des Greifvogels liegt in der Nähe der Stelle, wo zuvor bereits ein infizierter Kranich entdeckt worden war.
Ein weiterer in Bestwig-Velmede gefundener toter Bussard war dagegen nicht mit dem Erreger infiziert. Weitere untersuchte Wildvögel aus Arnsberg, Meschede und Brilon wiesen ebenfalls keine Geflügelpest auf.
Angesichts der aktuellen Vogelwanderung werden bundesweit vermehrt Fälle bei Wildvögeln und in Hausgeflügelbeständen festgestellt.
Das Kreisveterinäramt empfiehlt allen Geflügelhaltern im Hochsauerlandkreis, ihre Tiere vorsorglich im Stall zu halten und die Biosicherheitsmaßnahmen strikt einzuhalten. Die Bevölkerung wird gebeten, Funde toter Wildvögel – insbesondere Wasservögel, Greifvögel oder Zugvögel – dem Veterinäramt zu melden.
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Verdacht auf Geflügelpest bei einem verendeten Bussard in Bestwig bestätigt
- Zweiter bestätigter Fall von Vogelgrippe im Hochsauerlandkreis
- Kreisveterinäramt empfiehlt Geflügelhaltern, Tiere im Stall zu halten und Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- betrifft Wildvögel, insbesondere Bussarde und Kraniche
- Hochsauerlandkreis, Gemeinde Bestwig
- Empfehlungen für Geflügelhalter zur Stallhaltung und Biosicherheitsmaßnahmen
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Bestätigung des Verdachts auf Geflügelpest bei einem Bussard
- Zweiter bestätigter Fall der Vogelgrippe im Kreisgebiet
- Zusammenhang mit der aktuellen Vogelwanderung und anderen infizierten Vögeln
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Geflügelhalter im Hochsauerlandkreis sollen ihre Tiere vorsorglich im Stall halten.
- Strikte Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen wird empfohlen.
- Bevölkerung wird gebeten, Funde toter Wildvögel dem Veterinäramt zu melden.
