Kölner OB kündigt Drogen-Initiative deutscher Großstädte an

4. Februar 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Drogenpolitik in Köln

() – Der Kölner Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD) hat eine übergreifende Initiative deutscher Großstädte im Kampf gegen die Drogen-Problematik an Brennpunkten angekündigt.

„Wir müssen vor allem das Thema Mikro-Handel, also das Thema Abgabe, Verabreichung und Verkauf von Drogen in den Suchtzentren, rechtlich ermöglichen“, sagte Burmester dem Nachrichtenmagazin Focus. „Das Verbot von Drogen und der Druck, in die Beschaffungskriminalität zu gehen, ist der falsche Weg.“ Da brauche man ein Umdenken. „Dafür benötigen wir eine Änderung der Gesetzgebung auf Bundesebene.“

Er sei dazu bereits mit einigen Städten im Austausch. „Mit meinem OB-Kollegen in , Stephan Keller (CDU), bin ich mir schon einig, dass in dieser Frage auch der Bund und die Länder gefordert sind“, sagte Burmester weiter. Alle großen Städte in hätten ähnliche Probleme: „Crack-Abhängige müssen alle 30 Minuten konsumieren und stehen daher besonders unter Druck. Diese Menschen dürfen wir in unseren Parks und auf unseren Plätzen nicht sich selbst überlassen.“ In Köln soll in einem ersten Schritt ein Suchthilfezentrum in der Nähe des Drogen-Hotspots Neumarkt eingerichtet werden.

Neben Hilfsangeboten setzt Burmester in Köln auf eine Null-Toleranz-Politik im öffentlichen Raum: „Lagern, Konsum und aggressive Bettelei werden wir nicht mehr dulden. Wir werden deutlich mehr Kontrollen durch Polizei und Ordnungsamt veranlassen, mit dem Ziel, den Konsum und das Dealen in der Öffentlichkeit zu unterbinden.“

Siehe auch:  Explosion in Düsseldorfer Obdachlosenunterkunft
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Torsten Burmester (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

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  • Kölner Oberbürgermeister Torsten Burmester startet Initiative gegen Drogenproblematik in Großstädten.
  • Änderung der Gesetzgebung auf Bundesebene für legale Abgabe und Verabreichung von Drogen in Suchtzentren gefordert.
  • Einrichtung eines Suchthilfezentrums in der Nähe des Drogen-Hotspots Neumarkt in Köln geplant.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: Drogenabhängige und Großstädte in Deutschland, insbesondere Köln und Düsseldorf
  • Regionen: Große Städte in Deutschland, Fokus auf Köln und Düsseldorf
  • Fristen: Sofortige Maßnahmen wie Einrichtung eines Suchthilfezentrums, rechtliche Änderungen auf Bundesebene angestrebt

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  • Einrichtung eines Suchthilfezentrums in der Nähe des Drogen-Hotspots Neumarkt in Köln
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