Geflügelpest-Verdacht in Münsterer Kleinstbetrieb

11. Februar 2026

Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesundheitsschutz in der Geflügelhaltung Münster

Münster () – In einem Kleinstbetrieb mit Hühnern in der Nähe der Rieselfelder in Münster besteht der Verdacht auf einen Ausbruch der Geflügelpest. Das teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch mit.

Nach dem Tod mehrerer Tiere wurde das hochpathogene H5-Virus nachgewiesen.

Der gesamte Bestand von rund 30 Tieren wurde aus Gründen des Seuchenschutzes tierschutzgerecht getötet.

Aufgrund der geringen Größe des Betriebs werden keine Sperr- oder Beobachtungszonen eingerichtet und auch keine allgemeine Stallpflicht für das Stadtgebiet verhängt. Das städtische Veterinäramt empfiehlt Geflügelhaltern im gesamten Stadtgebiet jedoch eine freiwillige Aufstallung ihrer Tiere, um Kontakte zu infizierten Wildvögeln zu vermeiden.

Zudem appelliert die Behörde, erkrankte oder verendete Tiere umgehend zu melden und Biosicherheitsmaßnahmen strikt einzuhalten.

Die Aviäre Influenza, auch Vogelgrippe genannt, breitet sich seit Anfang November in aus und ist für Hausgeflügel meist tödlich. Bürger werden gebeten, kranke oder tote Wildvögel nicht zu berühren und Funde dem Veterinäramt zu melden.

Das Risiko einer Übertragung auf Menschen wird derzeit als gering eingeschätzt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Hühner (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

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  • Verdacht auf Geflügelpest-Ausbruch in Münster
  • Rund 30 Hühner tierschutzgerecht getötet
  • Keine Sperr- oder Beobachtungszonen eingerichtet

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: Kleinstbetrieb mit rund 30 Hühnern in Münster
  • Region: Stadt Münster
  • Empfehlung: Freiwillige Aufstallung für Geflügelhalter im gesamten Stadtgebiet

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Verdacht auf Geflügelpest durch das Hochpathogene H5-Virus nach Todesfällen von Tieren
  • Tierschutzgerechte Tötung des gesamten Bestands aus Seuchenschutzgründen
  • Empfehlung zur freiwilligen Aufstallung von Geflügel zur Vermeidung von Kontakten mit Wildvögeln

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Tierschutzgerechte Tötung des gesamten Bestands von rund 30 Hühnern
  • Keine Sperr- oder Beobachtungszonen eingerichtet
  • Empfehlung zur freiwilligen Aufstallung von Geflügel im Stadtgebiet

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