Umweltminister: Autobauer sollen mehr deutschen Stahl kaufen

14. Februar 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Umweltpolitik in Deutschland: Rohstoffe und Stahlproduktion

() – Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) appelliert an deutsche Autohersteller, mehr Rohstoffe im eigenen Land zu kaufen. „Ein bisschen mehr Standort-Patriotismus können wir schon erwarten von den Konzernen“, sagte Schneider der „Frankfurter Rundschau“.

brauche weiterhin eine eigene funktionierende Stahlproduktion, um unabhängig und stark zu bleiben, so Schneider. Deshalb sei staatliche Förderung für Hersteller wie Thyssenkrupp auf dem Weg zur Dekarbonisierung wichtig: „Und darum bin ich auch dafür, dass wir in Europa bevorzugt bei europäischen Anbietern einkaufen.“

Vorschläge, Stahlvorprodukte zum Beispiel in zu beziehen, wo die Energiekosten gering sind, und in Deutschland nur noch zu veredeln, lehnt der Politiker ab. „Ich bin für Leitmärkte für Stahl, der aus grünem Wasserstoff hergestellt ist. Es ist gut, dass die Bahn jetzt erstmals grünen Stahl aus Europa für ihre Schienen kauft. Auch für Autos würde sich das anbieten. Bislang halten sich die Automobilhersteller noch zurück.“

Das bedauere er – will aber neue Anreize schaffen: „Wer zum Beispiel nach 2035 noch Plug-in-Hybride auf den Markt bringen will, kann die Mehremissionen ausgleichen, indem er grünen Stahl in der Produktion verwendet. Das ist die deutsche Position, für die wir in Brüssel antreten. Ich weiß, dass das nicht jedem in der Branche gefällt“, so Schneider.

Siehe auch:  Linke kritisiert beschleunigte Beschaffung bei der Bundeswehr
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Stahlproduktion (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Bundesumweltminister Schneider fordert deutsche Autohersteller auf, mehr Rohstoffe im Inland zu beziehen.
  • Staatliche Förderung für Stahlproduzenten wie Thyssenkrupp zur Dekarbonisierung ist wichtig.
  • Bis 2035 können Hersteller von Plug-in-Hybriden Mehremissionen ausgleichen, indem sie grünen Stahl verwenden.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft deutsche Autohersteller und Stahlproduzenten
  • Fokus auf die deutsche Stahlproduktion zur Unabhängigkeit bis 2035
  • Anreize für Nutzung von grünem Stahl in der Automobilproduktion

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Appell an Autohersteller, mehr Rohstoffe im eigenen Land zu beziehen
  • Notwendigkeit einer funktionierenden Stahlproduktion für Unabhängigkeit und Stärke Deutschlands
  • Ablehnung von Importstrategien aus Ländern wie Saudi-Arabien zugunsten nachhaltiger Stahlproduktion in Europa

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Appell an Autohersteller, mehr Rohstoffe im eigenen Land einzukaufen
  • Unterstützung für staatliche Förderung von Stahlherstellern wie Thyssenkrupp
  • Einführung von Anreizen für die Verwendung von grünem Stahl in der Produktion

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