Experten fordern mehr Grundlagenforschung zu Frauengesundheit

16. Februar 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesundheitspolitik in Deutschland: Frauengesundheit im Fokus

() – Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) erhöht den Druck auf die Bundesregierung, die Frauengesundheit zu fördern.

„Bei der geschlechtssensiblen Ausrichtung der Medizin stehen wir in der Forschung in vielen Bereichen noch am Anfang“, sagte Dagmar Führer-Sakel, Präsidentin der DGIM, der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe). „Dies gilt insbesondere für hormonelle und molekulare Grundlagen – hier bewegen wir uns gewissermaßen noch im Mittelalter.“ Grund dafür sei auch die Studienlage. „Studien werden überwiegend an männlichen Probanden durchgeführt. Die daraus gewonnenen Ergebnisse werden anschließend häufig ohne weitere Differenzierung auf den weiblichen Organismus übertragen“, so Führer-Sakel.

Geschlechtssensible Medizin beachtet die Unterschiede zwischen den Körpern von Männern und Frauen. Die Bundesregierung will die Forschung fördern, das hatten sowohl Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) als auch Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) angekündigt. Genauere Pläne stehen aber noch aus.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Fahrradergometer für Belastungs-EKG (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) fordert stärkere Förderung der Frauengesundheit.
  • Forschung zu geschlechtssensibler Medizin steht noch am Anfang, besonders in hormonellen und molekularen Grundlagen.
  • Bundesregierung plant Forschung zu fördern, konkrete Pläne fehlen jedoch.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind Frauen und die medizinische Forschung
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  • Ungenügende geschlechtssensible Ausrichtung in der medizinischen Forschung
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Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Bundesregierung will Forschung zur Frauengesundheit fördern
  • Ankündigungen von Forschungsministerin und Gesundheitsministerin
  • Genauere Pläne stehen noch aus

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