Hamburg ist Musterland bei Ganztagsbetreuung an Schulen

25. Februar 2026

Hamburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Ganztagsbetreuung in Hamburg stärken

() – Hamburg wird in einer aktuellen Studie als „Musterland“ bei der Ganztagsbetreuung an Grundschulen bezeichnet. Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) hat festgestellt, dass die Hansestadt im Gegensatz zu anderen westdeutschen Bundesländern über ausreichende Kapazitäten verfügt.

In den anderen Ländern fehlen demnach insgesamt 150.000 Plätze, teilte die Hamburger Schulbehörde am Mittwoch mit.

Bildungssenatorin Ksenija Bekeris (SPd) wertet die hohe Teilnahmequote als Vertrauensbeweis. Im aktuellen Schuljahr nehmen 91 Prozent der Grundschüler am Ganztagsangebot teil, ein neuer Rekordwert.

Sie betonte, dass solche Angebote die Chancengerechtigkeit erhöhen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern könnten. Hamburg habe den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung bereits seit 2012 flächendeckend umgesetzt, während er bundesweit erst ab dem kommenden Schuljahr schrittweise eingeführt wird.

Der Studie zufolge nimmt Hamburg bei der Ganztagsbetreuung bundesweit eine Spitzenposition ein.

Knapp die Hälfte aller Grundschüler nutzt zudem ein Ferienbetreuungsangebot. Die Entwicklung zeigt eine stetig steigende Nachfrage, denn im Jahr 2014 lag die Teilnahmequote noch bei rund 74,5 Prozent.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kinder in einer Schule (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Hamburg wird als „Musterland“ für Ganztagsbetreuung an Grundschulen bezeichnet.
  • 91 Prozent der Grundschüler nehmen am Ganztagsangebot teil, Rekordwert für das aktuelle Schuljahr.
  • Hamburg hat den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung seit 2012 flächendeckend umgesetzt.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Hamburg, Grundschüler, 91% Teilnahmequote im aktuellen Schuljahr
  • Vergleich zu anderen westdeutschen Bundesländern, 150.000 Plätze fehlen
  • Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab 2012, bundesweit ab nächstem Schuljahr schrittweise eingeführt

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Hamburg hat ausreichend Kapazitäten für Ganztagsbetreuung an Grundschulen.
  • Hohe Teilnahmequote (91%) als Vertrauensbeweis und Indikator für Beliebtheit.
  • Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung seit 2012, bundesweite Einführung erst 2026.

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Hamburg hat den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung flächendeckend umgesetzt.
  • 91 Prozent der Grundschüler nehmen am Ganztagsangebot teil.
  • Es gibt ein Ferienbetreuungsangebot, das von knapp der Hälfte aller Grundschüler genutzt wird.

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