Gelsenkirchener CSD wurde wegen islamistischer Drohungen abgesagt
Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaft: Drohung gegen Christopher Street Day in Gelsenkirchen
Gelsenkirchen () – Die bislang nicht genauer definierte Drohung gegen den Christopher Street Day in Gelsenkirchen im Frühling 2025 war offenbar islamistisch motiviert. Das berichtet der „Spiegel“.
Die queere Parade sollte am 17. Mai 2025 mit rund 600 Teilnehmern stattfinden, der Veranstalter sagte sie jedoch unmittelbar vor Beginn ab.
In einer Pressemitteilung verwies der zuständige Verein damals auf eine diffuse Gefahrenlage. Die Absage habe verheerende Auswirkungen auf die Sichtbarkeit der Community, hieß es.
Aber: „Die Sicherheit aller Teilnehmenden hat für uns oberste Priorität.“
Am Vormittag der geplanten Veranstaltung war das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen auf einen Tiktok-Post aufmerksam geworden. Darin kündigte der männliche Tatverdächtige einen Anschlag an, den die Behörden als ernst zu nehmend einstuften.
Der Avatar seines Profils zeigte nach Recherchen des Nachrichtenmagazins eine schwarze Flagge, dazu den Tauhid-Finger, der für den Glauben an einen Gott steht, beide Symbole werden auch von Islamisten verwendet.
Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich offenbar um einen in der Schweiz lebenden Jugendlichen. Die zuständige Jugendanwaltschaft ermittelt noch, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Luzern mit.
Weitere Angaben könne man nicht machen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Parade zum Christopher-Street-Day (Archiv) |
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- Drohung gegen Christopher Street Day in Gelsenkirchen war islamistisch motiviert.
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- Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen wird auf ernstzunehmenden Anschlagsvorwurf aufmerksam
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