Bayerns Gesundheitsministerin ruft zu FSME-Impfung auf

27. Februar 2026

Bayern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesundheitspolitik in Bayern: Impfaufruf gegen FSME

() – Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) hat die Bürger im Freistaat dazu aufgerufen, sich gegen die von Zecken übertragene Hirnhautentzündung FSME impfen zu lassen. Das teilte das Gesundheitsministerium am Freitag mit.

Demnach ist weiterhin fast ganz als FSME-Risikogebiet eingestuft, wie eine neue Karte des Robert Koch-Instituts zeigt.

Einzige Ausnahme ist die unterfränkische Stadt .

Gerlach erläuterte, das FSME-Virus könne schwere Entzündungen von Gehirn und Hirnhäuten verursachen. „Um für die diesjährige Zeckensaison einen wirksamen Schutz aufbauen zu können, sollten ungeimpfte Personen möglichst jetzt mit der Impfserie beginnen“, sagte die Ministerin.

Für einen vollständigen Schutz seien drei Impfungen nötig. Bereits geimpfte Personen sollten an Auffrischungsimpfungen denken.

Im vergangenen Jahr wurden in Bayern 282 FSME-Erkrankungen gemeldet.

Das sind zwar weniger als 2024 mit 312 Fällen, bleibt aber der zweithöchste Wert seit Einführung der Meldepflicht. Die Impfquoten in Bayern seien insgesamt noch zu niedrig, so Gerlach.

Nur rund ein Fünftel der Erwachsenen besitze einen aktuellen FSME-Impfschutz. Bei Kindern sei die Situation besser: 42 Prozent der bayerischen Einschulungskinder hätten eine abgeschlossene Grundimmunisierung.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bereitgelegte Impfspritzen (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach ruft zur FSME-Impfung auf.
  • Fast ganz Bayern ist ein FSME-Risikogebiet; Ausnahme ist Schweinfurt.
  • Nur rund ein Fünftel der Erwachsenen hat aktuellen FSME-Impfschutz.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppen: Bürger in Bayern, insbesondere ungeimpfte Erwachsene und Kinder
  • Regionen: Fast ganz Bayern, Ausnahme: Stadt Schweinfurt
  • Zahlen: 282 FSME-Erkrankungen 2023, 312 Fälle 2024, Impfquote bei Erwachsenen etwa 20%, 42% der Einschulungskinder mit Grundimmunisierung

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Hohe FSME-Erkrankungsrate in Bayern (282 Fälle im letzten Jahr)
  • Fast ganz Bayern als FSME-Risikogebiet eingestuft
  • Niedrige Impfquoten bei Erwachsenen (nur rund 20% mit aktuellem Impfschutz)

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Aufruf zur FSME-Impfung durch die Gesundheitsministerin
  • Einstufung fast ganz Bayerns als FSME-Risikogebiet
  • Empfehlung für ungeimpfte Personen, Impfserie jetzt zu beginnen

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