EU-Kommission fürchtet neue Migrationskrise

5. März 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Migration und humanitäre Krise im Iran

Brüssel () – Die EU-Kommission hält aufgrund des -Kriegs eine Fluchtbewegung erheblichen Ausmaßes für möglich. Das geht aus vertraulichen diplomatischen Korrespondenzen hervor, über die der „Spiegel“ und das ARD-Magazin Report berichten.

Noch verfüge man zwar über keine konkreten Zahlen zu Flüchtlingsströmen, heißt es in einem Protokoll einer Sitzung europäischer Diplomaten und Offizieller in Brüssel am Mittwoch. Schon jetzt seien aber „Bewegungen zu den ländlichen Bereichen und zur Küste“ zu beobachten. „Falls die Krise anhalte, könnte eine humanitäre Krise in Iran und den Nachbarländern drohen, Migrationsbewegungen wie 2015.“

Vor allem die als Hauptzielland für Flüchtlinge aus Iran sei „beunruhigt“, heißt es weiter. Ankara erwägt, an der Grenze „Pufferzonen“ und eine Zeltstadt für bis zu 90.000 Flüchtlinge einzurichten, wie der türkische Innenminister am Mittwoch mitteilte.

Mit Sorge beobachtet die EU-Kommission insbesondere die Situation von rund 2,5 Millionen Afghanen in Iran. Sollte das Land anhaltend destabilisiert werden, könnten sie in Nachbarländer fliehen, heißt es in der Korrespondenz.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Flüchtlingslager (Archiv)

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  • EU-Kommission sieht mögliche Fluchtbewegung aufgrund des Iran-Kriegs.
  • Türkei plant Einrichtung von Pufferzonen und einer Zeltstadt für bis zu 90.000 Flüchtlinge an der Grenze.
  • Besorgnis über 2,5 Millionen Afghanen in Iran, mögliche Fluchtbewegungen in Nachbarländer.

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  • EU-Kommission: Mögliche Fluchtbewegung aus Iran wegen Krieg
  • Türkei: Hauptzielland, plant Pufferzonen und Zeltstadt für 90.000 Flüchtlinge
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  • Mögliche Fluchtbewegung aufgrund des Iran-Kriegs
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  • EU-Kommission beobachtet mögliche Fluchtbewegungen aufgrund des Iran-Kriegs.
  • Türkei plant Pufferzonen und Zeltstadt für bis zu 90.000 Flüchtlinge an der Grenze.
  • Besorgnis über 2,5 Millionen Afghanen in Iran, mögliche Flucht in Nachbarländer.

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