Sixt warnt vor steigenden Mietwagenpreisen durch EU-Flottenpläne
Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung
Wirtschaft: EU-Regulierung und Mietwagenpreise in Deutschland
Pullach im Isartal () – Die geplante EU-Regulierung zur Elektrifizierung von Unternehmensflotten dürfte nach Einschätzung des Autovermieters Sixt zu steigenden Mietwagenpreisen führen. „Sollten sich die Fahrzeugkosten erhöhen, müssten wir das weitergeben“, sagte Vorstandschef Konstantin Sixt dem „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe).
Die EU-Kommission will den Anteil emissionsarmer und emissionsfreier Fahrzeuge in gewerblichen Flotten deutlich erhöhen. Für Deutschland sieht der Entwurf eine Quote von bis zu 83 Prozent bis 2030 vor, bis 2035 soll sie auf 95 Prozent steigen. In der Branche wächst die Kritik an den Vorgaben. Sixt sprach von einem „Verbrenner-Aus durch die Hintertür“ und warnte vor höheren Kosten, Umsetzungsproblemen und wachsender Abhängigkeit von China bei Batterien. Zuletzt gab es aus Teilen der Bundesregierung und des EU-Parlaments Vorschläge, das Maßnahmenpaket weiter aufzuweichen.
Die Regelung ist Teil des sogenannten Automotive-Packages, das die EU-Kommission Ende 2025 vorgelegt hat und zurzeit zwischen EU-Parlament und Rat verhandelt wird.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Sixt (Archiv) |
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- Geplante EU-Regulierung könnte Mietwagenpreise erhöhen.
- Quote emissionsarmer und emissionsfreier Fahrzeuge in Deutschland: bis zu 83% bis 2030, 95% bis 2035.
- Kritik an Vorgaben; Sixt spricht von "Verbrenner-Aus durch die Hintertür".
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffene Zielgruppen: Autovermieter, Verbraucher
- Betroffene Regionen: Deutschland, EU
- Fristen: 83% Quote bis 2030, 95% Quote bis 2035
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- geplante EU-Regulierung zur Elektrifizierung von Unternehmensflotten
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