Microsoft-Tochter Linkedin rät Nutzern von "KI-Schrott" ab
Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung
Risiken von KI-Inhalten in sozialen Netzwerken
Sunnyvale () – Linkedin-Chef Ryan Roslansky warnt vor den Risiken KI-generierter Inhalte in sozialen Netzwerken. „Wenn Sie einfach nur auf einen Knopf drücken und den ganzen Tag Linkedin-Beiträge von der KI schreiben lassen, ist das für niemanden produktiv“, sagte der Microsoft-Manager dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe).
Linkedin reagiere darauf künftig mit sogenannten „Freundlichkeitswarnungen“: Ein Assistent warne Nutzer, wenn ein Beitrag offensichtlich von KI verfasst wirke. Wer auf den Hinweis nicht höre, werde vom Algorithmus zwar nicht direkt bestraft – „aber die Community wird es tun“, so Roslansky. Mit „KI-Schrott“, der weder kommentiert noch geliked werde, erreiche man schlicht „nicht viele weitere Menschen“.
Die Arbeitswelt wandele sich im KI-Zeitalter stark, so der Manager weiter. „Menschliche Fähigkeiten werden wichtiger, nicht unwichtiger.“ Kommunikation, Kreativität und Neugier würden künftig über beruflichen Erfolg entscheiden. „Wenn jeder eine Excel-Tabelle per KI erstellen kann, was hebt Sie dann noch ab? Ihre Stimme und Ihre Persönlichkeit – wenn Sie so wollen, Ihr Menschsein.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Microsoft-Filiale (Archiv) |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Linkedin führt "Freundlichkeitswarnungen" ein, um Nutzer vor KI-generierten Inhalten zu warnen.
- Beiträge, die von KI verfasst wirken, erhalten keinen direkten algorithmischen Nachteil, könnten jedoch von der Community ignoriert werden.
- Der Fokus auf menschliche Fähigkeiten wie Kommunikation, Kreativität und Neugier wird im KI-Zeitalter betont.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffene Zielgruppe: Linkedin-Nutzer
- Region: Global
- Zeitraum: Zukünftige Änderungen in der Plattformnutzung
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Risiken von KI-generierten Inhalten in sozialen Netzwerken
- Einsatz von "Freundlichkeitswarnungen" zur Identifikation von KI-Inhalten
- Wandel der Arbeitswelt, Betonung menschlicher Fähigkeiten über technische Fertigkeiten
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Einführung von "Freundlichkeitswarnungen" für KI-generierte Inhalte
- Warnung von Nutzern, wenn Beiträge offensichtlich von KI stammen
- Stärkung menschlicher Fähigkeiten im Berufsleben, wie Kommunikation und Kreativität
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