Welthungerhilfe: Iran-Krieg verschärft humanitäre Krise im Sudan

14. April 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Humanitäre Krise im Sudan

() – Die Welthungerhilfe hat vor den verheerenden Auswirkungen des -Krieges auf die Versorgungslage der Bevölkerung im Bürgerkriegsland gewarnt.

„Seit der Blockade der Straße von Hormus und dem Beginn des Iran-Kriegs sind die Preise für Lebensmittel und insbesondere für Treibstoff massiv nach oben gegangen“, sagte der Generalsekretär und Vorstandsvorsitzende der Welthungerhilfe, Mathias Mogge, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (noz).

Für die Menschen im Sudan sei es kaum noch möglich, sich angesichts der „explodierenden Preise“ selbst zu versorgen. „Der Preis für Weizen auf dem sudanesischen Markt ist um 70 Prozent gestiegen, Treibstoffpreise teilweise bis zu 80 Prozent.“

Laut der Welthungerhilfe seien in dem ostafrikanischen Land 33,7 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen, 11,6 Millionen seien auf der Flucht. „Damit ist es die größte humanitäre Krise der Welt“, so Mogge gegenüber der noz.

Mit Blick auf die internationale Sudan-Konferenz in am 15. April fordert Mogge von der Weltpolitik mehr finanzielle Unterstützung für das afrikanische Land. Diese dürften nicht an diplomatische Fortschritte der Friedensverhandlungen geknüpft sein.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Mathias Mogge (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Preise für Lebensmittel und Treibstoff im Sudan stark gestiegen (Weizen +70%, Treibstoff bis +80%).
  • 33,7 Millionen Menschen im Sudan benötigen humanitäre Hilfe, 11,6 Millionen sind auf der Flucht.
  • Welthungerhilfe fordert finanzielle Unterstützung unabhängig von Fortschritten in Friedensverhandlungen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Menschen im Sudan betroffen
  • Preissteigerung: Weizen um 70%, Treibstoff bis 80%
  • 33,7 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen, 11,6 Millionen auf der Flucht

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Blockade der Straße von Hormus und Beginn des Iran-Kriegs
  • Massive Preiserhöhung für Lebensmittel und Treibstoff
  • 33,7 Millionen Menschen in Sudan sind auf Hilfe angewiesen, 11,6 Millionen sind auf der Flucht

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Erhöhung der finanziellen Unterstützung für den Sudan gefordert
  • Unterstützung soll unabhängig von diplomatischen Fortschritten bei Friedensverhandlungen bereitgestellt werden
  • Warnung vor der humanitären Krise und den steigenden Lebensmittelpreisen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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