Verdi bezeichnet mögliche Abschaffung von Feiertag als "unerhört"

18. April 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Arbeitnehmerschutz und Feiertagsdebatte in Berlin

() – Verdi-Chef Frank Werneke hat Überlegungen zurückgewiesen, den 1. Mai als Feiertag zu streichen. In Sachen Sozialabbau und Verschlechterung von Arbeitnehmerrechten werde vor nichts mehr zurückgeschreckt, sagte der Vorsitzende von Deutschlands zweitgrößter Gewerkschaft dem „Redaktionsnetzwerk „.

„Dass die Union sich traut, die Streichung des 1. Mai als gesetzlichen Feiertag auf die in Berlin kursierenden Giftlisten zu setzen, ist nicht nur unerhört – das ist ein Alarmzeichen: In Sachen Sozialabbau und Verschlechterung von Arbeitnehmerrechten wird vor nichts mehr zurückgeschreckt“, kritisierte er.

„Was wir gerade erleben, ist ein Trommelfeuer von Angriffen auf den Sozialstaat“, sagte Werneke und ergänzte: „Wir müssen der Bundesregierung zeigen, dass die Beschäftigten das nicht klaglos hinnehmen werden“, so der Verdi-Chef. „Ohne eine starke und organisierte Arbeitnehmerbewegung ist nichts in diesem Land sicher. Umso wichtiger ist es aus meiner Sicht, dass viele Menschen an diesem Tag auf die Straße gehen“, sagte Werneke.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Verdi (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Verdi-Chef Frank Werneke hat Überlegungen zur Streichung des 1. Mai als Feiertag zurückgewiesen.
  • Er kritisiert die Union für das Erwähnen der Streichung in den "Giftlisten" in Berlin.
  • Werneke fordert eine starke und organisierte Arbeitnehmerbewegung und ruft dazu auf, am 1. Mai demonstrieren zu gehen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: Beschäftigte in Deutschland
  • Stärke: Streichung des 1. Mai als Feiertag als Alarmzeichen für Sozialabbau
  • Wichtigkeit: Mobilisierung zu Demonstrationen am 1. Mai betont

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Streichung des 1. Mai als Feiertag wird als Angriff auf Arbeitnehmerrechte betrachtet
  • Wahrnehmung von zunehmendem Sozialabbau und Verschlechterung des Sozialstaates
  • Notwendigkeit einer starken und organisierten Arbeitnehmerbewegung zur Wahrung von Rechten

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Verdi-Chef Frank Werneke weist Streichung des 1. Mai als Feiertag zurück
  • Kritisiert Angriffe auf den Sozialstaat und Arbeitnehmerrechte
  • Aufruf an Beschäftigte, sich zu organisieren und am 1. Mai auf die Straße zu gehen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH