Bundesregierung hält an "Entlastungsprämie" fest

8. Mai 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik in Berlin: Entlastungsprämie abgelehnt

() – Nach der Ablehnung der sogenannten „Entlastungsprämie“ durch den Bundesrat hält die Bundesregierung an ihrem Vorhaben fest. „Weitere Verfahrensschritte werden jetzt geklärt“, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer am Freitag in Berlin.

Dazu würden auch erneut „Gespräche“ mit den Ländern erfolgen. Es sei der Bundesregierung wichtig, die Arbeitnehmer „in dieser schwierigen Situation“ zu entlasten. Man sei weiterhin von der Maßnahme überzeugt. Inwieweit der Bund von der Ablehnung durch die Länder überrascht wurde, ließ Meyer offen. Man habe aus aber den vorherigen Gesprächen mit den Ländern deren Position natürlich gekannt, räumte er ein.

Die Koalition aus Union und SPD wollte Arbeitgebern die Möglichkeit geben, im Zeitraum bis Ende 2027 bis zu 1.000 Euro zusätzlich steuer- und abgabenfrei an ihre Arbeitnehmer auszuzahlen. Der Bundesrat hatte das Vorhaben in seiner Sitzung am Freitag abgelehnt, weil die Länder erhebliche Steuerausfälle fürchten.

Zuvor hatte es aber auch Kritik von Arbeitgebern gegeben, die sich unter Druck gesetzt und nicht in der Lage sehen, eine zusätzliche Prämie an ihre Angestellten zu zahlen.

Siehe auch:  Koalitionsparteien machen Weg für Haseloff-Nachfolge frei
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bundeskanzleramt (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Bundesregierung hält an der Entlastungsprämie fest, trotz Ablehnung durch den Bundesrat
  • Weitere Verfahrensschritte werden geklärt und Gespräche mit den Ländern werden erneut aufgenommen
  • Koalition wollte Arbeitgebern bis zu 1.000 Euro zusätzlich steuer- und abgabenfrei bis Ende 2027 ermöglichen

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Arbeitnehmer, die von Arbeitgebern eine zusätzliche Prämie erhalten könnten
  • Bis zu 1.000 Euro steuer- und abgabenfrei bis Ende 2027
  • Gespräche mit den Ländern zur Klärung der weiteren Verfahrensschritte

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Ablehnung der "Entlastungsprämie" durch den Bundesrat
  • Sorge der Länder über erhebliche Steuerausfälle
  • Kritik von Arbeitgebern an der zusätzlichen Prämie

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Weitere Verfahrensschritte werden geklärt
  • Gespräche mit den Ländern werden erneut geführt
  • Ziel ist es, die Arbeitnehmer in der schwierigen Situation zu entlasten
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH