Bundeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten in Lübeck
Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaft: Bundeskonferenz in Lübeck zur Gleichstellung
Lübeck () – Die 29. Bundeskonferenz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten hat in Lübeck stattgefunden. Über 500 Teilnehmende aus ganz Deutschland haben über die Gefahren des Antifeminismus für die Gleichstellung und die Demokratie diskutiert, teilte die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Recklinghausen, Ilona Kalnik-Franke, mit.
Kalnik-Franke betonte die Bedeutung der Konferenz und wies auf die Angriffe auf Frauen und deren Rechte hin. Diese Angriffe sowie die Diffamierung von in der Öffentlichkeit stehenden Frauen seien ein Warnsignal, das die Grundsätze der Verfassung und des Zusammenlebens in Frage stelle.
Im Rahmen der Konferenz wurde die Lübecker Erklärung veröffentlicht, die Kampagnen gegen Frauenverachtung und geschlechtsspezifische Gewalt fordert.
Zudem wurden mehr als 30 Anträge verabschiedet, die die Politik zum Handeln auffordern, darunter die Forderung nach einem nationalen Aktionsplan gegen Antifeminismus und die Streichung des § 218 StGB zum Schwangerschaftsabbruch.
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Lübecker Erklärung veröffentlicht, fordert Kampagnen gegen Frauenverachtung und geschlechtsspezifische Gewalt.
- Über 30 Anträge verabschiedet, darunter nationaler Aktionsplan gegen Antifeminismus und Streichung des § 218 StGB.
- Diskussion über Gefahren des Antifeminismus für Gleichstellung und Demokratie.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Über 500 Teilnehmende aus Deutschland
- Zielgruppen: kommunale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, Frauenrechtsaktivistinnen
- Forderungen: nationaler Aktionsplan gegen Antifeminismus, Streichung des § 218 StGB
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Gefahren des Antifeminismus für die Gleichstellung und Demokratie
- Angriffe auf Frauen und deren Rechte als Warnsignal für die Verfassung
- Forderung nach Maßnahmen gegen Frauenverachtung und geschlechtsspezifische Gewalt
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Veröffentlichung der Lübecker Erklärung, die Kampagnen gegen Frauenverachtung und geschlechtsspezifische Gewalt fordert
- Verabschiedung von mehr als 30 Anträgen, darunter ein nationaler Aktionsplan gegen Antifeminismus
- Forderung nach Streichung des § 218 StGB zum Schwangerschaftsabbruch
