Hamburg plant Strategie für Umgang mit unvermeidbarem CO2

3. Dezember 2025

Hamburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

CO2-Strategie für Hamburgs Industrie

() – Die rot-grünen Regierungsfraktionen in Hamburg haben einen Antrag für eine umfassende Carbon-Management-Strategie auf den Weg gebracht. Damit soll der Umgang mit industriellen CO2-Emissionen, die nicht vermieden werden können, strategisch geregelt werden, wie die Fraktionen am Mittwoch mitteilten.

Die Strategie soll natürliche CO₂-Senken wie Wälder und Moore stärken und technologische Verfahren wie die Abscheidung und Nutzung oder Speicherung von Kohlendioxid einbeziehen.

Laut der klimapolitischen Sprecherin der Grünen, Rosa Domm, habe die Vermeidung von Emissionen zwar Vorrang. Für unvermeidbare Reste müssten aber auch technische Lösungen wie die unterirdische Speicherung (CCS) oder die stoffliche Nutzung (CCU) in Betracht gezogen werden.

Der SPD-Klimaexperte Alexander Mohrenberg betonte, Hamburg müsse sich unideologisch auch den nicht vermeidbaren Industrie-Emissionen widmen, um ein starker Industriestandort zu bleiben.

Der Antrag sieht vor, dass der Senat eine entsprechende Strategie entwickelt, die konkrete Pilotprojekte vorsieht und rechtliche sowie finanzielle Voraussetzungen prüft. Die Hamburgische Bürgerschaft wird voraussichtlich in ihrer Sitzung am 10. Dezember über die Initiative entscheiden.

Als potenzielle Anwendungsbereiche werden unter anderem die Abfallwirtschaft und die Grundstoffindustrie genannt.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Hamburger Container-Hafen (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Antrag für eine umfassende Carbon-Management-Strategie in Hamburg wurde eingebracht.
  • Ziel: Strategische Regelung des Umgangs mit unvermeidbaren CO2-Emissionen.
  • Senat soll konkrete Pilotprojekte und rechtliche sowie finanzielle Voraussetzungen prüfen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: Hamburg, rot-grüne Regierungsfraktionen
  • Zielgruppen: Industrie, insbesondere Abfallwirtschaft und Grundstoffindustrie
  • Fristen: Entscheidung der Hamburgischen Bürgerschaft am 10. Dezember

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Einführung einer Carbon-Management-Strategie für industrielle CO2-Emissionen in Hamburg
  • Stärkung natürlicher CO₂-Senken wie Wälder und Moore
  • Berücksichtigung technischer Lösungen wie CCS und CCU für unvermeidbare Emissionen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Antrag für umfassende Carbon-Management-Strategie in Hamburg auf den Weg gebracht
  • Senat soll Strategie mit Pilotprojekten entwickeln und rechtliche sowie finanzielle Voraussetzungen prüfen
  • Bürgerschaft entscheidet voraussichtlich am 10. Dezember über die Initiative
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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