SPD-Haushälter mahnt zur Zurückhaltung bei Elterngeld-Debatte

26. Mai 2026

Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Düsseldorf: Elterngeld-Debatte und Einsparungsstrategien

() – SPD-Chefhaushälter Thorsten Rudolph fordert die Koalitionskollegen in der Elterngeld-Debatte zur Zurückhaltung auf.

„Ich halte es für politisch feige, dass alle Einsparmaßnahmen, auf die sich die Koalitionsspitzen nach harten Verhandlungen geeinigt haben, sofort wieder aus der einen oder der anderen Partei oder Fraktion infrage gestellt werden“, sagte Rudolph der „Rheinischen Post“ (Dienstag). „Weil niemand für die Kürzungen verantwortlich sein will“, so der SPD-Politiker.

„Auch beim Elterngeld kann man ganz ohne pauschale Kürzungen zu Einsparungen von rund 6,5 Prozent der Mittel kommen. Von mehr reden wir hier gar nicht“, sagte er.

In der Debatte um Subventionskürzungen warnte er vor pauschalen Kürzungen nach der Rasenmähermethode.

„Bei den Subventionen und Finanzhilfen halte ich wenig von pauschalen Kürzungen. Es macht keinen Sinn, in der aktuell sehr schwierigen Lage etwa bei energieintensiven Unternehmen oder beim sozialen Wohnungsbau zu kürzen“, sagte Rudolph.

„Stattdessen müssen wir hier klare Prioritäten setzen: Wo kein erkennbarer volkswirtschaftlicher Nutzen entsteht, Fehlanreize verstärkt werden oder klimaschädliche Wirkungen bestehen, müssen staatliche Unterstützungen gekürzt und am besten ganz beendet werden.“ Auf diese Weise sollten „ohne Weiteres Einsparungen von mehreren Milliarden Euro möglich sein“, sagte der haushaltspolitische Sprecher der SPD-Fraktion.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frau mit Kind (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • SPD-Chefhaushälter Thorsten Rudolph fordert Zurückhaltung in der Elterngeld-Debatte.
  • Einsparungen von rund 6,5 Prozent der Mittel beim Elterngeld möglich ohne pauschale Kürzungen.
  • Rudolph warnt vor pauschalen Kürzungen bei Subventionen, insbesondere in energieintensiven Branchen und sozialen Wohnungsbau.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: Elterngeldempfänger, energieintensive Unternehmen, sozialer Wohnungsbau
  • Region: Deutschland
  • Einsparungspotenzial: rund 6,5 Prozent bei Elterngeld, mehrere Milliarden Euro durch gezielte Kürzungen

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

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  • SPD-Chefhaushälter Thorsten Rudolph fordert Zurückhaltung von Koalitionskollegen bei Elterngeld-Debatte.
  • Warnung vor pauschalen Kürzungen bei Subventionen und Finanzhilfen.
  • Vorschlag, klare Prioritäten für staatliche Unterstützung zu setzen und Kürzungen dort vorzunehmen, wo kein volkswirtschaftlicher Nutzen besteht.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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