Pflegekasse: Milliarden-Plus durch höheren Kinderlosen-Zuschlag

27. Mai 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Pflegebeitragsanpassungen in Berlin

() – Eine mögliche Erhöhung des Pflegebeitrags für Kinderlose könnte der Pflegeversicherung rund eine Milliarde Euro zusätzlich pro Jahr bringen. Das geht aus Schätzungen des Wissenschaftlichen Instituts der Privaten Krankenversicherung (WIP) hervor, über die das „Handelsblatt“ berichtet.

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) prüft derzeit nach Informationen des Redaktionsnetzwerks , den Beitragszuschlag für Kinderlose um 0,1 Prozentpunkte anzuheben – von 0,6 auf 0,7 Prozentpunkte.

Für einen kinderlosen Durchschnittsverdiener bedeutete dies nach den Berechnungen des WIP eine Mehrbelastung von rund 13 Euro im Monat. Bei Einkommen an oder oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze wären es rund 30 Euro monatlich mehr. Hintergrund für diese Maßnahme ist ein erwartetes Milliardenloch in der Pflegeversicherung. Einfließen könnte die Maßnahme in das „Pflegeneuordnungsgesetz“ (PNOG), das Bundesgesundheitsministerin Warken in diesem Jahr noch auf den Weg bringen möchte.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Euroscheine (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Mögliche Erhöhung des Pflegebeitrags für Kinderlose um 0,1 Prozentpunkte.
  • Zusätzliche Einnahmen von rund einer Milliarde Euro pro Jahr für die Pflegeversicherung.
  • Mehrbelastung für kinderlose Durchschnittsverdiener von etwa 13 Euro monatlich.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Kinderlose Personen
  • Erhöhung des Pflegebeitrags um 0,1 Prozentpunkte
  • Rund 13 Euro Mehrbelastung für Durchschnittsverdiener, bis zu 30 Euro für Besserverdienende

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Erhöhung des Pflegebeitrags für Kinderlose könnte zusätzliche Einnahmen für die Pflegeversicherung generieren.
  • Untersuchung eines Beitragszuschlags durch Bundesgesundheitsministerin Nina Warken aufgrund eines erwarteten Milliardenlochs in der Pflegeversicherung.
  • Einbindung der Maßnahme in das geplante "Pflegeneuordnungsgesetz" (PNOG).

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Bundesgesundheitsministerin prüft Erhöhung des Pflegebeitrags für Kinderlose um 0,1 Prozentpunkte
  • Geplante Maßnahme könnte in das "Pflegeneuordnungsgesetz" (PNOG) einfließen
  • Maßnahme soll Finanzierungsloch in der Pflegeversicherung schließen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)