Warken will Kinderlose in Pflegeversicherung stärker belasten
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Pflegeversicherung und Finanzreform in Berlin
Berlin () – Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) plant angesichts der enormen Finanzlöcher in der Pflegeversicherung auch eine höhere Belastung der Kinderlosen.
Nach Informationen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ aus Koalitionskreisen sieht die Ministerin in ihrer Reform vor, den Beitragszuschlag für Kinderlose um 0,1 Prozentpunkte auf dann 0,7 Prozent anzuheben. Versicherte ohne Kinder müssten dann ab einem Alter von 23 Jahren insgesamt einen Beitragssatz von 4,3 Prozent zahlen. Bei Versicherten mit Kindern bliebe es dagegen bei den bisherigen Sätzen von 3,6 Prozent (ein Kind), 3,35 Prozent (zwei Kinder) beziehungsweise 3,1 Prozent (drei Kinder).
Warken rechnet in der Pflegeversicherung in den kommenden beiden Jahren mit einem Defizit von zusammen über 22 Milliarden Euro. Das ist deutlich mehr als bisher erwartet. Bekannt ist, dass Warken die Zuschüsse für die Eigenanteile im Pflegeheim kürzen, die Bedingungen für den Zugang zu Leistungen der Pflegeversicherung verschärfen und die Beiträge für Gutverdiener anheben will. Derzeit werden ihre Pläne in der sogenannten Frühkoordinierung in der Bundesregierung beraten. Details sind öffentlich noch nicht bekannt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Nina Warken am 22.05.2026 |
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- Beitragszuschlag für Kinderlose wird um 0,1 Prozentpunkte auf 0,7 Prozent erhöht
- Versicherte ohne Kinder zahlen ab 23 Jahren insgesamt 4,3 Prozent
- Warken rechnet mit einem Defizit in der Pflegeversicherung von über 22 Milliarden Euro in den kommenden zwei Jahren
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- Erhöhung des Beitragszuschlags um 0,1 Prozentpunkte, ab 23 Jahren insgesamt 4,3 Prozent
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- Enormes Defizit in der Pflegeversicherung von über 22 Milliarden Euro in den kommenden zwei Jahren
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