CDU-Politiker kritisieren "Gejammer" aus der Wirtschaft

27. Mai 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Unmut über Wirtschaftsvertreter in Berlin

() – In der CDU macht sich Unmut über Wirtschaftsvertreter breit, die den Standort und die Regierungsperformance schlechtreden.

Der Haushaltspolitiker der CDU/CSU-Fraktion Andreas Mattfeldt sagte dem „Stern“, nicht allein die Politik sei Schuld an der aktuellen Lage. „Es gab in den letzten Jahren auch krasse Managementfehler, beim Einsatz neuer Technologien, bei den Regeln für das mobile Arbeiten, bei großen Zukunftsentscheidungen.“ Wenn Firmenchefs oder Verbandsvertreter der Wirtschaft tagtäglich Abwärtsszenarien heraufbeschwören, sei das kontraproduktiv. Das sage er auch als Unternehmer. Wirtschaft sei zu großen Teilen Psychologie. Seine Oma habe immer gesagt: „Man jammert nicht, man ändert das.“

Auch die Chefin der Mittelstandsvereinigung der CDU, Gitta Connemann, warf Wirtschaftsvertretern vor, in ihrer Klage die komplexe politische Lage nicht ausreichend zu berücksichtigen. „Eine Demokratie ist kein Betrieb, wo nur einer sagt, wo es lang geht“, sagte Connemann dem „Stern“. In einer Demokratie gehe es um Mehrheiten. Ohne Kompromiss gehe es nicht, aber der sei nicht mehr in. Das werde auch ausgelöst durch die AfD, die so tue, als könne sie alles sofort ändern – und damit im Mittelstand auf offene Ohren stoße. Das sei eine verhängnisvolle Mischung.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Andreas Mattfeldt (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Unmut in der CDU über Wirtschaftsvertreter, die den Standort Deutschland schlechtreden.
  • Andreas Mattfeldt kritisiert Managementfehler in Unternehmen und hebt die Bedeutung von psychologischen Aspekten in der Wirtschaft hervor.
  • Gitta Connemann betont die Notwendigkeit von Mehrheiten und Kompromissen in einer Demokratie und weist auf die gefährliche Rhetorik der AfD hin.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betroffen sind Wirtschaftsvertreter, CDU/CSU-Fraktion, Mittelstandsvereinigung
  • starke Zulassung in Deutschland, speziell im Mittelstand
  • Kritik an Abwärtsszenarien und Kompromisslosigkeit, keine konkreten Zahlen oder Fristen erwähnt

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Unmut über negative Rhetorik von Wirtschaftsvertretern zu Deutschlands Standort und Regierungsleistung
  • Managementfehler in Unternehmen bezüglich Technologien und mobilem Arbeiten
  • Einfluss der AfD auf das demokratische Verständnis und Kompromissbereitschaft im Mittelstand

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Es wird auf Managementfehler in Unternehmen hingewiesen, die zur aktuellen Lage beigetragen haben.
  • Kritik an der negativen Kommunikation von Wirtschaftsvertretern über den Standort Deutschland.
  • Betonung der Notwendigkeit von Kompromissen und Mehrheiten in der Demokratie.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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