Fraktionen verurteilen Anschläge auf Parteibüros in Flensburg
Regional - Schleswig-Holstein - aktuelle Fakten und Einordnung
Angriffe auf Parteibüros in Flensburg
Flensburg () – Nach den Brandanschlägen und Sachbeschädigungen an Parteibüros in Flensburg haben die Fraktionen von SPD, CDU, Grünen, FDP und SSW im schleswig-holsteinischen Landtag die Angriffe scharf verurteilt. Anlass war ein Bericht der Landesregierung im Innen- und Rechtsausschuss zu den laufenden Ermittlungen.
Mehrere Fraktionsvertreter werteten die Taten als Angriff auf die Demokratie und erklärten, dass politische Gewalt keinen Platz in der demokratischen Auseinandersetzung habe.
Der Flensburger Abgeordnete der SPD-Fraktion, Kianusch Stender, begrüßte die schnelle Aufklärung des Falls durch die Polizei. Der mutmaßliche Täter befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.
Nach Angaben des Politikers trugen auch Hinweise aus der Bevölkerung maßgeblich zur Identifizierung des Verdächtigen bei.
Vertreter von SPD, Grünen und SSW verwiesen auf eine mutmaßliche Nähe des Beschuldigten zur AfD. Stender erklärte, die SPD werde sich von solchen Taten nicht einschüchtern lassen. FDP-Innenpolitiker Bernd Buchholz ergänzte, Angriffe auf Parteibüros seien Straftaten und müssten konsequent verfolgt werden.
Die Fraktionen hoben hervor, dass demokratische Parteien trotz politischer Unterschiede geschlossen gegen Einschüchterung und Gewalt stünden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Landtag von Schleswig-Holstein in Kiel (Archiv) |
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- Fraktionen von SPD, CDU, Grünen, FDP und SSW verurteilen Brandanschläge und Sachbeschädigungen an Parteibüros in Flensburg.
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- Betroffene: Fraktionen von SPD, CDU, Grünen, FDP und SSW
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