Schleswig-Holstein sieht sich für neues Wolfsmanagement gerüstet
Regional - Schleswig-Holstein - aktuelle Fakten und Einordnung
Landwirtschaft und Naturschutz in Schleswig-Holstein
Kiel () – Die Bundesregierung hat den Schutz von Weidetieren gestärkt und die Entnahme von Problemwölfen unter klaren Voraussetzungen erleichtert – Schleswig-Holstein sieht sich dafür gerüstet. Der Bundeskabinettsbeschluss schaffe Rechtssicherheit und ermögliche den Ländern, regional und praxisnah zu handeln, sagte der jagdpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Hauke Göttsch.
Göttsch erklärte, die steigenden Wolfszahlen stellten die Weidetierhaltung zunehmend vor Herausforderungen.
Landwirte und Schäfer dürften nicht im Regen stehen. In Schleswig-Holstein sei man durch die Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht und die Novellierung des Landesjagdgesetzes vorbereitet, um gezielt auf Problemwölfe reagieren zu können.
Ein praxisnahes Wolfsmanagement schütze nicht nur Weidetiere, sondern auch artenreiche Wiesen und stabile Deiche, so Göttsch.
Wenn Schäfer aufgeben müssten, leide auch der Naturschutz. Die EU-Artenschutzregeln blieben bestehen und Herdenschutzmaßnahmen sollten weiter gefördert werden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Jägersitz (Archiv) |
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