Grüne offen für neue Sicherheitsbefugnisse

22. Dezember 2025

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaftspolitik in Berlin: Sicherheit und Datenschutz

() – Die Grünen unterstützen den Vorstoß von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), die Sicherheitsbehörden mit mehr Befugnissen auszustatten. „Um als freiheitliche Gesellschaft die Angriffe auf die Grundlagen unseres Zusammenlebens abwehren zu können, ist es entscheidend, dass unsere Sicherheitsbehörden gut und modern aufgestellt sind“, sagte Fraktionsvize Konstantin von Notz dem „Handelsblatt“. „Wir Grüne verschließen uns deshalb keiner Debatte um neue Befugnisse.“

Zugleich mahnte von Notz die Einhaltung verfassungsrechtlicher Grenzen an. „Wer den Kern unserer liberalen Gesellschaftsordnung schützen wolle, muss auch die Freiheitsgarantien des Grundgesetzes respektieren“, sagte er. Offen zeigte sich der Grünen-Politiker für „effektive und rechtskonforme Ermittlungsbefugnisse“.

Mit Blick auf die Speicherung von IP-Adressen zog von Notz jedoch eine klare Grenze. „Anlasslose Massenüberwachung wie die Vorratsdatenspeicherung lehnen wir ab“, sagte er. Stattdessen warb er für das sogenannte Quick-Freeze-Verfahren. Dieses sei eine „grundrechtsschonende und zielgerichtete Alternative“. Beim Quick-Freeze-Verfahren muss ein Richter im Verdachtsfall anordnen, dass bestimmte Internetdaten gesichert werden dürfen.

Dobrindt hatte zuvor eine Sicherheitsoffensive gegen äußere Bedrohungen, Terrorismus und organisierte Kriminalität angekündigt. „Dafür stärken wir unsere Sicherheitsbehörden mit klaren Befugnissen“, sagte er dem „Handelsblatt“. „2026 steht für Sicherheit, Stabilität und Schutz. Die Menschen sollen sich sicher fühlen – im Alltag wie zu Hause.“

Siehe auch:  Studentenzahlen in Berlin und Brandenburg steigen weiter
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizei (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Die Grünen unterstützen den Vorstoß von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt zur Stärkung der Sicherheitsbehörden.
  • Anlasslose Massenüberwachung wird abgelehnt; stattdessen wird das Quick-Freeze-Verfahren favorisiert.
  • Dobrindt kündigte eine Sicherheitsoffensive gegen äußere Bedrohungen und organisierte Kriminalität an.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: Sicherheitsbehörden, Allgemeinheit
  • Region: Deutschland
  • Zeitraum: bis 2026

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Grüne unterstützen erweiterte Befugnisse für Sicherheitsbehörden zur Abwehr von Angriffen auf die Gesellschaft
  • Notwendigkeit, verfassungsrechtliche Grenzen und Freiheitsgarantien des Grundgesetzes zu respektieren
  • Ablehnung anlassloser Massenüberwachung, Unterstützung des Quick-Freeze-Verfahrens zur datenschutzkonformen Datensicherung

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Unterstützung des Vorstoßes zur Stärkung der Sicherheitsbehörden
  • Einhaltung verfassungsrechtlicher Grenzen betonen
  • Ablehnung der anlasslosen Massenüberwachung, Befürwortung des Quick-Freeze-Verfahrens

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