Dobrindt sieht neue digitale Befugnisse als "Meilenstein"
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Sicherheitspolitik in Berlin: Digitale Ermittlungsbefugnisse erweitert
Berlin () – Das Bundeskabinett hat Erweiterungen der digitalen Ermittlungsbefugnisse von Bundeskriminalamt (BKA) und Bundespolizei verabschiedet.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) nannte die neuen Möglichkeiten am Mittwoch in Berlin einen „großen Meilenstein“. Er erklärte, dass die neuen Befugnisse der Polizei zur Verfügung stünden, um die automatisierte Datenanalyse, den biometrischen Internetabgleich und den Einsatz von künstlicher Intelligenz bei Ermittlungen zu ermöglichen.
Dobrindt sagte, dass sich die Bedrohungslage verändert habe und die Möglichkeiten der Gegner, gegen die Gesellschaft und den Rechtsstaat vorzugehen, weiterentwickelt hätten. Daher sei es notwendig, Polizei und Verfassungsschutz mit neuen Befugnissen auszustatten, um effektiver gegen Terrorismus und organisierte Kriminalität vorzugehen.
Die Datenmengen, die bei Ermittlungen anfielen, hätten sich in den letzten Jahren vervielfacht, was den Einsatz von künstlicher Intelligenz zur Auswertung erforderlich mache. Ein weiterer wichtiger Aspekt der neuen Gesetze sei der biometrische Datenabgleich, der es den Sicherheitsbehörden ermögliche, Fotos im Internet mit bestehenden Bildern abzugleichen. Diese Methode habe in der Vergangenheit bereits Erfolge gezeigt. Dobrindt hob hervor, dass die Sicherheitsbehörden nun auch in der Lage seien, künstliche Intelligenz selbst zu trainieren und anzupassen, um sie in der Polizeiarbeit einzusetzen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Alexander Dobrindt am 29.04.2026 |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Erweiterungen der digitalen Ermittlungsbefugnisse für BKA und Bundespolizei verabschiedet
- Einsatz von automatisierter Datenanalyse, biometrischem Internetabgleich und künstlicher Intelligenz bei Ermittlungen
- Sicherheitsbehörden können künstliche Intelligenz selbst trainieren und anpassen
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Bundeskriminalamt (BKA), Bundespolizei; Erweiterung der digitalen Ermittlungsbefugnisse
- Einsatz von künstlicher Intelligenz, automatisierte Datenanalyse, biometrischer Internetabgleich
- Veränderung der Bedrohungslage, Notwendigkeit für besseren Schutz gegen Terrorismus und organisierte Kriminalität
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Erweiterte digitale Ermittlungsbefugnisse von BKA und Bundespolizei
- Veränderung der Bedrohungslage durch Kriminalität und Terrorismus
- Zunahme der Datenmengen erfordert den Einsatz von KI zur Datenanalyse
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Erweiterung der digitalen Ermittlungsbefugnisse für BKA und Bundespolizei
- Ermöglichung der automatisierten Datenanalyse und des biometrischen Datenabgleichs
- Einsatz und Anpassung von künstlicher Intelligenz in der Polizeiarbeit
- Senior in Sersheim Opfer eines Betrugs - 29. April 2026
- Thomas Gottschalk verschiebt Comeback aus Gesundheitsgründen - 29. April 2026
- Linke fordert nach Entschuldigung der Bildungssenatorin grundlegende Reformen gegen Queerfeindlichkeit an Schulen - 29. April 2026
