Afghanen-Aufnahme: Menschenrechtler kritisieren Dobrindt scharf

24. Dezember 2025

Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Rücknahme der Aufnahmezusagen für Afghanen

() – Die Menschenrechtsorganisation Medico International wirft der Bundesregierung vor, Hunderte notleidende Afghanen durch die Rücknahme der Aufnahmezusage für im Stich zu lassen.

„Sehenden Auges liefert die deutsche Regierung Menschen in Not den Taliban aus“, sagte die Leiterin der Öffentlichkeitsabteilung von Medico International, Anita Starosta, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgaben). Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und ihre Unions-Parteikollegen „machen sich zu Helfern der Taliban, während die SPD keinen sozialdemokratischen Anstand zu haben scheint, etwas dagegen zu unternehmen“.

All das sei „beschämend für einen Staat, der immerhin von sich behauptet, sich an rechtsstaatliche Abläufe zu halten“, so Starosta. „Es ist beschämend, dass die innenpolitische rassistische Stimmungsmache gegenüber Menschen, die einst ihre Hoffnung in dieses Land legten und ihr Leben für die Menschenrechte riskieren, die deutsche Außenpolitik bestimmt.“

Das Bundesinnenministerium hatte laut RND die Rücknahme von mehr als 600 Zusagen für zumeist in auf die Ausreise nach Deutschland wartenden Afghanen damit begründet, dass „kein politisches Interesse zur Aufnahme mehr vorliegt“.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Alexander Dobrindt (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Bundesregierung zieht über 600 Aufnahmezusagen für Afghanen zurück
  • Begründung: kein politisches Interesse zur Aufnahme mehr vorhanden
  • Medico International kritisiert die Entscheidung als menschenrechtswidrig

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Hunderte notleidende Afghanen
  • Rücknahme von mehr als 600 Zusagen
  • Betroffene in Pakistan

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Rücknahme der Aufnahmezusage für Hunderte afghanische Notleidende
  • Mangelndes politisches Interesse der deutschen Regierung an der Aufnahme
  • Innenpolitische rassistische Stimmungsmache gegen frühere Unterstützer von Menschenrechten

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Rücknahme von mehr als 600 Aufnahmezusagen für Afghanen
  • Begründung: kein politisches Interesse zur Aufnahme mehr
  • Keine weiteren Maßnahmen oder Unterstützung für betroffene Afghanen erwähnt
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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