Neubaur pocht auf Tempo beim Bau von Gaskraftwerken

3. Januar 2026

Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftspolitik in NRW: Gaskraftwerke und Kohleausstieg

() – NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) fordert vom Bundeswirtschaftsministerium eine rasche Ausschreibung der neuen Gaskraftwerke.

„Die Bundesregierung hat bei der notwendigen Kraftwerksstrategie viel Zeit verloren, weil sie nicht auf den Kompromiss der Vorgängerregierung mit der EU-Kommission aufgebaut hat“, sagte Neubaur der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). „Umso dringender ist es, dass schnell eine finale Einigung mit der EU-Kommission erzielt wird und der Bund zügig den gesetzlichen Rahmen für die Kraftwerksausschreibungen schafft.“

Die Unternehmen warteten nur darauf, in zukunftsfähige Kraftwerke zu investieren, sagte sie.

„Wir leisten unseren Beitrag für eine sichere, bezahlbare und nachhaltige Stromversorgung und fordern dasselbe Engagement auch von der Bundesregierung.“

Hintergrund ist der Kohleausstieg, der in NRW für 2030 geplant ist. „Der Bund ist gesetzlich verpflichtet, bis August 2026 über einen Reservebetrieb der letzten drei Braunkohleblöcke bis 2033 zu entscheiden. Damit der Ausstieg versorgungssicher gelingt, ist der Zubau gesicherter steuerbarer Kraftwerksleistung zwingend erforderlich“, so Neubaur weiter.

Die Grünen-Politikerin erklärte, dass das Bundesland seine Hausaufgaben gemacht habe.

„NRW steht bereit und hat alle Zusagen zum vorgezogenen Braunkohleausstieg im Rheinischen Revier erfüllt“, sagte sie.

„Wir haben den Ausbau der Erneuerbaren verdoppelt, sind bundesweit Spitzenreiter bei Zubau und Genehmigungen von Windenergie-Anlagen.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Mona Neubaur (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • NRW-Wirtschaftsministerin fordert schnelle Ausschreibung neuer Gaskraftwerke vom Bund.
  • Dringlichkeit für finale Einigung mit EU-Kommission wurde betont.
  • NRW hat alle Zusagen zum vorgezogenen Braunkohleausstieg erfüllt.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: Unternehmen der Energiebranche
  • Zielgruppe: Gaskraftwerksbetreiber und Investoren
  • Frist: Gesetzliche Entscheidung über Braunkohle-Reservebetrieb bis August 2026

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Verzögerung der Kraftwerksstrategie durch die Bundesregierung
  • Dringlichkeit für eine Einigung mit der EU-Kommission
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  • Gesetzliche Verpflichtung zur Entscheidung über Reservebetrieb der Braunkohleblöcke bis August 2026
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  • Forderung nach rascher Ausschreibung neuer Gaskraftwerke durch das Bundeswirtschaftsministerium
  • Notwendigkeit einer schnellen Einigung mit der EU-Kommission
  • Schaffung eines gesetzlichen Rahmens für Kraftwerksausschreibungen durch den Bund

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