Wagenknecht beklagt nach Koalitions-Aus in Brandenburg "Verrat"

6. Januar 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politische Turbulenzen in Brandenburg

() – Das Ende der Regierungskoalition zwischen SPD und BSW in hat zu scharfer Kritik durch BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht geführt. In der „Bild“ wirft Wagenknecht den drei aus der Partei ausgetretenen BSW-Fraktionsmitgliedern im Brandenburger Landtag „Verrat“ vor.

„Mehr kann man seine Wähler nicht verraten: Hier wird eine Regierung geschreddert, um mit der CDU auf ein Weiter-so einschwenken zu können“, sagte sie. Auslöser der scharfen Kritik war der Parteiaustritt von Finanzminister Robert Crumbach und zweier weiterer Abgeordneter, die damit automatisch auch aus der BSW-Fraktion ausgeschieden sind und das Ende der SPD-BSW-Koalition herbeigeführt haben.

Die BSW-Gründerin sieht hier einen systematischen „Wahlbetrug“. Wagenknecht sagte: „Offenbar wurde dieser Wahlbetrug seit Wochen vorbereitet. Nicht wir haben die Koalition beendet, sondern diejenigen, die lieber mit der CDU-Politik gegen das Votum der Mehrheit der Bürger in Brandenburg machen wollen und offenbar seit Wochen auf einen Bruch hingearbeitet haben.“

Als Folge erwartet die frühere BSW-Chefin eine Zunahme der Politikverdrossenheit im Land: „Wer so vorgeht, sollte sich nicht wundern, wenn immer mehr Menschen jedes Vertrauen in die Politik verlieren.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Sahra Wagenknecht (Archiv)

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  • Sahra Wagenknecht kritisiert den Austritt von drei BSW-Fraktionsmitgliedern als "Verrat".
  • Der Austritt führte zum Ende der SPD-BSW-Koalition in Brandenburg.
  • Wagenknecht spricht von einem systematischen "Wahlbetrug" und erwartet eine Zunahme der Politikverdrossenheit.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind die Wähler der BSW und die Parteien SPD und CDU in Brandenburg
  • Starke Kritik von Sahra Wagenknecht an den ausgetretenen Fraktionsmitgliedern
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  • Parteiaustritt von Finanzminister Robert Crumbach und zwei weiteren Abgeordneten
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  • Sie spricht von systematischem "Wahlbetrug" und sieht einen geplanten Koalitionsbruch.
  • Wagenknecht erwartet eine Zunahme der Politikverdrossenheit im Land.

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