Bayern stellt Weichen für Ende des Dieselbetriebs auf Nordbayerns Schienen
Bayern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Verkehrswende in Bayern: Elektrifizierung des Schienennetzes
München () – Der Freistaat Bayern hat die Planung für den Ausstieg aus dem Dieselbetrieb im Schienenpersonennahverkehr Nordbayerns in Auftrag gegeben. Das teilte das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr am Donnerstag am Donnerstag mit.
Demnach sollen bis 2040 insgesamt 20 Linien auf elektrischen Betrieb oder Akku-Züge umgestellt werden, wofür 74 Kilometer Bahnstrecken elektrifiziert und zwei neue Ladestationen gebaut werden müssen.
Der Freistaat geht mit rund 60 Millionen Euro für die Planungen in Vorleistung und strebt eine Bundesförderung für die Bauarbeiten an.
Konkret sollen die Strecken zwischen Oberkotzau und Rehau, Kirchenlaibach und Trebgast über Bayreuth, Hochstadt-Marktzeuln und Mainroth sowie Oberkotzau und Münchberg eine Oberleitung erhalten. Ladestationen sind in Bad Steben und Neustadt (Waldnaab) geplant.
Die Umstellung soll in mehreren Stufen erfolgen, beginnend mit Neigetechnik-Linien wie dem RE 30 zwischen Nürnberg und Hof ab Mitte der 2030er Jahre.
Landesverkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) erklärte, die Zukunft der Bahn in Bayern sei elektrisch. Der DB-Konzernbevollmächtigte Heiko Büttner ergänzte, mit dem Start der Planungen werde die klimafreundliche Verkehrswende auf der Schiene in Nordbayern vorangetrieben.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Fahrradmitnahme in einem Regionalzug |
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