Prognose: GKV-Zusatzbeitrag könnte 2026 auf 3,1 Prozent steigen

14. November 2025

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesundheitspolitik in Berlin: Zusatzbeiträge steigen

() – Der IT-Dienstleister Bitmarck prognostiziert Mehrausgaben für gesetzlich Versicherte und geht davon aus, dass der rechnerische durchschnittliche Zusatzbeitrag in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) im kommenden Jahr auf 3,1 Prozent steigen könnte. Das geht aus einer Wettbewerbsanalyse von Bitmarck hervor, über die die „Rheinische Post“ in ihrer Freitagsausgabe berichtet.

Hintergrund ist, dass die Ausgaben „erwartungsgemäß weiter dynamisch“ ansteigen und „die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben immer weiter“ auseinandergeht. Ein Grund dafür sei die „deutliche Unterdeckung der Bürgergeldempfänger durch zu niedrige Ausgleichszahlungen vom Bund“, heißt es in dem Bericht.

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hatte in dieser Woche angekündigt, den durchschnittlichen Zusatzbeitrag für die Krankenkassen auf 2,9 Prozent festzulegen. Der tatsächliche Zusatzbeitrag wird aber von den Krankenkassen individuell festgelegt.

Angesichts der prognostizierten Entwicklung äußerte der Vorsitzende der Linksfraktion, Sören Pellmann, scharfe Kritik an der Regierung. „Es war klar, dass die Zahlenspiele von Frau Warken völlig substanzlos sind. Die Bundesregierung fährt die Gesundheitsversorgung sehenden Auges vor die Wand“, sagte er der „Rheinischen Post“. Die Beitragslast müsse aber fair verteilt werden. „Statt immer nur Leistungskürzungen zu diskutieren, muss es eine solidarische Gesundheits- und Pflegeversicherung geben, in die alle Einkommensarten einzahlen“, so Pellmann.

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Bei Bitmarck handelt es sich um einen Dienstleister für Sozialversicherungsträger, an dem mehrere Krankenkassen beteiligt sind.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Behandlungszimmer beim Arzt (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

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  • Prognose des durchschnittlichen Zusatzbeitrags in der GKV auf 3,1 Prozent
  • Ankündigung von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, den Zusatzbeitrag auf 2,9 Prozent festzulegen
  • Kritik von Sören Pellmann an der Bundesregierung bezüglich der Gesundheitsversorgung

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  • gesetzlich Versicherte, durchschnittlicher Zusatzbeitrag könnte auf 3,1 Prozent steigen
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  • Bundesgesundheitsministerin Nina Warken kündigt Festlegung des durchschnittlichen Zusatzbeitrags auf 2,9 Prozent an.
  • Kritik von Sören Pellmann zur Notwendigkeit einer solidarischen Gesundheits- und Pflegeversicherung.
  • Forderung nach fairer Verteilung der Beitragslast und Vermeidung von Leistungskürzungen.

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