Thüringen fördert weiterhin Kinderwunschbehandlungen
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Unterstützung für Kinderwunschbehandlungen in Thüringen
Erfurt () – Paare mit unerfülltem Kinderwunsch können auch in diesem Jahr finanzielle Unterstützung für Behandlungen wie IVF oder ICSI beantragen. Das teilte das Thüringer Ministerium für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie mit.
Die Anträge sind bei der Thüringer Stiftung HandinHand in Erfurt zu stellen, die die Fördermittel von Bund und Land verwaltet.
Sozialministerin Katharina Schenk betonte, Thüringen habe das Förderprogramm kontinuierlich weitergeführt. Sie begrüßte, dass der Bund seine Kofinanzierung im Haushalt 2026 wieder ausgeweitet habe, nachdem diese zuvor zurückgefahren worden war.
Dies gebe den Paaren finanzielle Sicherheit bei den oft kostenintensiven Behandlungen, so die Ministerin.
Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben der Stiftung 560 Förderanträge gestellt. 505 Anträge erhielten eine Zusage, 470 wurden mit insgesamt rund 265.800 Euro bezuschusst.
Förderberechtigt sind Ehepaare, eheähnliche Lebensgemeinschaften und gleichgeschlechtliche weibliche Paare für den ersten bis vierten Behandlungsversuch.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kinder in einer Schule |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Paare mit unerfülltem Kinderwunsch können finanzielle Unterstützung für Behandlungen wie IVF oder ICSI beantragen.
- Anträge sind bei der Thüringer Stiftung HandinHand in Erfurt zu stellen.
- 2022 wurden 560 Förderanträge gestellt, 505 erhalten eine Zusage, insgesamt rund 265.800 Euro wurden bezuschusst.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Paare mit unerfülltem Kinderwunsch
- Zielgruppen: Ehepaare, eheähnliche Lebensgemeinschaften, gleichgeschlechtliche weibliche Paare
- 560 Anträge im Jahr 2022, 505 Zusagen, 470 bewilligte Zuschüsse von rund 265.800 Euro
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Unerfüllter Kinderwunsch als gesellschaftliches Problem
- Finanzielle Unterstützung für kostenintensive Behandlungen wie IVF oder ICSI
- Fortführung und Anpassung des Förderprogramms durch Thüringer Ministerium
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Finanzielle Unterstützung für Behandlungen wie IVF oder ICSI wird bereitgestellt.
- Anträge sind bei der Thüringer Stiftung HandinHand in Erfurt zu stellen.
- Förderberechtigt sind Ehepaare, eheähnliche Lebensgemeinschaften und gleichgeschlechtliche weibliche Paare.

