Ostdeutsche Agrarminister fordern gerechte EU-Förderung

19. Januar 2026

Regional - Sachsen-Anhalt - aktuelle Fakten und Einordnung

Agrarpolitik in Ostdeutschland im Fokus

() – Die ostdeutschen Agrarministerinnen und -minister haben sich gemeinsam mit den Landesbauernverbänden gegen die geplanten EU-Regeln zur Kürzung von Agrarbeihilfen ausgesprochen. Das teilte das -anhaltische Wirtschafts- und Landwirtschaftsministerium am Montag mit.

Sie verabschiedeten am Rande der Grünen Woche in eine gemeinsame „Berliner Erklärung“, in der sie sich gegen die sogenannte Kappung und Degression der Direktzahlungen ab einer bestimmten Betriebsgröße wenden.

Die Minister argumentieren, dass diese Instrumente die historisch gewachsenen, größeren Betriebsstrukturen in Ostdeutschland systematisch benachteiligen würden. In wären nach Angaben von Minister Sven Schulze rund die Hälfte der Betriebe und fast 95 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche betroffen.

Das Land würde etwa 40 Prozent seiner Mittel aus der Einkommensgrundstützung verlieren.

Die Minister fordern, dass die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU ab 2028 verlässlich, einfach und gerecht ausgestaltet sein müsse. Jeder Hektar müsse gleich viel wert sein.

Zudem lehnen sie die Einführung einer Bedürftigkeitsprüfung für Betriebe als Förderkriterium ab. Die Entwicklung ländlicher Räume müsse ein zentrales Politikfeld der GAP bleiben, um gleichwertige Lebensverhältnisse zu gewährleisten.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Ost-Agrarminister verabschieden „Berliner Erklärung“ (Archiv), SMUL via

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Ostdeutsche Agrarminister lehnen geplante EU-Regeln zur Kürzung von Agrarbeihilfen ab
  • Verabschiedung der "Berliner Erklärung" gegen Kappung und Degression von Direktzahlungen
  • Forderung nach einer gerechten Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ab 2028, ohne Bedürftigkeitsprüfung für Betriebe

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Ostdeutsche Agrarminister und Landesbauernverbände
  • 50% der Betriebe und 95% der landwirtschaftlichen Fläche in Sachsen-Anhalt betroffen
  • Verlust von etwa 40% der Mittel aus der Einkommensgrundstützung ab 2028

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Ablehnung der geplanten EU-Regeln zur Kürzung von Agrarbeihilfen
  • Befürchtung, dass Kappung und Degression historische Betriebsstrukturen in Ostdeutschland benachteiligen
  • Verlust von 40 Prozent der Einkommensgrundstützung für Sachsen-Anhalt

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Ablehnung der geplanten EU-Regeln zur Kürzung von Agrarbeihilfen.
  • Verabschiedung der "Berliner Erklärung" zur Verteidigung größerer Betriebsstrukturen in Ostdeutschland.
  • Forderung nach einer fairen Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik ab 2028.
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