SPD fordert mehr staatliches Engagement für Wohnungsbau

22. Januar 2026

Bayern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Wohnungsbaupolitik in Bayern unter Druck

() – Die SPD-Landtagsfraktion hat die bayerische Staatsregierung aufgefordert, eine aktive Rolle beim Wohnungsbau einzunehmen und ihr ‚Herumlavieren‘ zu beenden. Das teilten der Fraktionsvorsitzende Holger Grießhammer und die wohnungspolitische Sprecherin Sabine Gross bei der Winterklausur der Fraktion am Donnerstag mit.

Die Sozialdemokraten legten einen Maßnahmenkatalog vor, um den Bau bezahlbarer Wohnungen anzukurbeln.

Zu den zentralen Forderungen gehört, dass staatliche Grundstücke nicht mehr nach Höchstgebot verkauft, sondern Kommunen für den Bau günstiger Wohnungen zur Verfügung gestellt werden sollen. Die SPD schlägt zudem einen landesweiten Bodenfonds für bezahlbares Bauland und die Einführung einer Grundsteuer C vor, um Leerstand unattraktiv zu machen.

Grießhammer kritisierte die bisherige Bilanz der Regierung als ‚Dokument des Scheiterns‘ und verwies auf verkaufte GBW-Wohnungen und einen zu niedrigen Fördertopf.

Gross betonte, Bauwillige müssten unterstützt und nicht hingehalten werden. Der Förder-Etat des Freistaats müsse bedarfsgerecht aufgestockt und ein aktueller Bewilligungsstopp aufgehoben werden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Wohnungen in einem Plattenbau (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • SPD fordert aktives Handeln der bayerischen Staatsregierung im Wohnungsbau
  • Grundstücke sollen nicht mehr nach Höchstgebot verkauft, sondern Kommunen für günstige Wohnungen zur Verfügung gestellt werden
  • Einführung einer Grundsteuer C zur Minimierung von Leerstand angeregt

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene Zielgruppen: Bauwillige, Kommunen
  • Region: Bayern
  • Zeitraum: Aktuell und zukünftig, Maßnahmenkatalog vorgestellt

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • SPD fordert aktive Rolle der Staatsregierung im Wohnungsbau
  • Kritische Bilanz der Regierung bezüglich Wohnungsbau und Fördertopf
  • Vorschläge für staatliche Grundstücke und Bodenfonds zur Förderung bezahlbarer Wohnungen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Staatliche Grundstücke sollen nicht mehr nach Höchstgebot verkauft werden, sondern Kommunen für den Bau günstiger Wohnungen zur Verfügung gestellt werden.
  • Einführung eines landesweiten Bodenfonds für bezahlbares Bauland und einer Grundsteuer C zur Entlastung des Leerstands.
  • Förder-Etat muss bedarfsgerecht aufgestockt und ein aktueller Bewilligungsstopp aufgehoben werden.

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