Linnemann will Steuerreform statt Minijob-Abschaffung
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Wirtschaftspolitik in Berlin: Minijobs im Fokus
Berlin () – CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hält nichts davon, die Abschaffung der Minijobs in den Fokus der Arbeitsdebatte zu stellen. „Es gibt sehr viele Menschen, die machen einen Minijob, weil sie im Hauptjob netto zu wenig übrig haben“, sagte er dem TV-Sender „Welt“ am Mittwoch.
„Nicht die Bruttolöhne sind in Deutschland zu klein, sondern die Nettolöhne sind zu klein. Nein, wollen wir jetzt den Leuten die Minijobs wegnehmen, die das brauchen, um sich vielleicht auch zusätzlichen Urlaub zu leisten oder die mit dem Hauptjob nicht auskommen?“, fragte er.
„Wenn wir beim Hauptjob mehr netto rausbekommen, die Sozialabgaben runterziehen, Steuerentlastung machen, dann können wir über alles reden beim Minijob“, so Linnemann. „Aber wir können jetzt nicht den Leuten sagen, die den Minijob brauchen, um zu überleben – ich sage es mal jetzt mal ganz platt: Das schaffen wir jetzt auch ab.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Carsten Linnemann (Archiv) |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann spricht sich gegen die Abschaffung von Minijobs aus.
- Linnemann betont, dass Nettolöhne in Deutschland zu klein sind, nicht die Bruttolöhne.
- Er plädiert für Steuerentlastungen und Senkung der Sozialabgaben, bevor über Minijobs diskutiert wird.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- betrifft Menschen mit Minijobs, die auf diese Einkommensquelle angewiesen sind
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Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Menschen benötigen Minijobs, um das Einkommen aus Hauptjobs aufzubessern
- Nettolöhne sind zu niedrig, nicht Bruttolöhne
- Vorschläge zur Verbesserung der finanziellen Situation müssen zunächst Hauptjobs und Steuerentlastungen betreffen
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
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