Widerstand gegen Neujustierung des Rentensystems in SPD
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Rentenpolitik in Berlin: Aktuelle Entwicklungen
Berlin () – In der SPD-Bundestagsfraktion gibt es Widerstand gegen eine Neujustierung des Rentensystems zu Ungunsten der gesetzlichen Rente. „Die gesetzliche Rente wird das A und O bleiben. Sie ist zuverlässig, stabil und hat uns durch viele Krisen geführt“, sagte der SPD-Sozialpolitiker Bernd Rützel der „Rheinischen Post“.
„Viele Menschen haben ausschließlich die gesetzliche Rente. Nur eine Minderheit in unserem Land kann überhaupt Vermögen für die Alterssicherung zur Seite legen“, so das Mitglied im Bundestags-Sozialausschuss. „Der SPD geht es darum, dass die Menschen nach einem langen Arbeitsleben ein gutes Auskommen haben, und nicht darum, den Versicherungs- und Kapitalgesellschaften Profit zu verschaffen.“
Die Rentenreformkommission werde Mitte des Jahres ihre Vorschläge präsentieren. „Dann muss man entscheiden, was politisch umsetzbar ist. Mit mir wird es jedenfalls kein höheres Renteneintrittsalter geben, denn das schaffen viele Menschen einfach gar nicht. Für sie wäre das eine Rentenkürzung“, sagte der SPD-Politiker.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte zu Wochenbeginn einen „Paradigmenwechsel“ und eine „Neujustierung“ der Rentenpolitik angekündigt. Die betriebliche und die private Altersversorgung müssten künftig eine stärkere Rolle spielen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Rentenversicherung (Archiv) |
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