Transatlantikkoordinator spricht über deutsche Truppen in Ukraine

9. Februar 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Transatlantische Sicherheitspolitik und europäische Zusammenarbeit

() – Der Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung, Metin Hakverdi, schließt eine Beteiligung deutscher Truppen an möglichen Sicherheitsgarantien für die nicht aus. „Man darf jetzt nichts ausschließen, sonst würde man ja die Verhandlung verengen“, sagte der SPD-Politiker dem Magazin Politico.

Zugleich verwies Hakverdi auf die sicherheitspolitische Abhängigkeit Europas von den USA. „Gleichzeitig sind wir, Stichwort Ukraine, sicherheitspolitisch noch massiv abhängig von den USA. Und genau das ist das Dilemma, vor dem wir stehen“, sagte er. Europa müsse daher beides tun: „Wir müssen zusammenarbeiten, wo wir können. Und da, wo es wirklich gegeneinander geht, müssen wir es auch klar sagen.“

Mit Blick auf das transatlantische Verhältnis sagte Hakverdi, ein Bruch stehe zwar nicht unmittelbar bevor, die Spannungen hielten aber an. „Es gab diesen Stresstest ja schon vorher, und ich glaube, der Stress geht weiter“, sagte er mit Blick auf den erwarteten Auftritt von US-Außenminister Marco Rubio auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Grundsätzliche Konflikte würden dabei „ziemlich sicher“ thematisiert werden.

Hakverdi äußerte zugleich Zweifel, dass die USA auf einen konfrontativen Ton verzichten würden. Der Versuch, den Kulturkampf aus den Vereinigten Staaten nach Europa zu tragen, sei kein Ausreißer gewesen. „Ich glaube nicht, dass der amerikanische Auftritt ganz frei davon sein wird“, sagte er, verband dies aber mit der Hoffnung auf „ein paar inhaltliche Punkte zur Zusammenarbeit in der Nato“, die sachlicher ausfallen könnten.

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Zur europäischen Reaktion auf den Kurs der USA sagte Hakverdi, Europa habe in mehreren Krisen geschlossen reagiert, zuletzt bei Grönland. Dort habe es eine „geschlossene Formation“ gegeben – über die EU hinaus auch mit Großbritannien und . Das sei „eine Zäsur“ gewesen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Metin Hakverdi (Archiv)

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  • Deutschland schließt Beteiligung an Sicherheitsgarantien für die Ukraine nicht aus.
  • Europa ist sicherheitspolitisch stark von den USA abhängig.
  • Europa hat in Krisen wie in Grönland geschlossen reagiert, auch mit Großbritannien und Kanada.

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  • Mögliche Beteiligung deutscher Truppen an Sicherheitsgarantien für die Ukraine
  • Sicherheitspolitische Abhängigkeit Europas von den USA, insbesondere im Kontext der Ukraine
  • Anhaltende Spannungen im transatlantischen Verhältnis, insbesondere im Hinblick auf den Auftritt des US-Außenministers auf der Münchner Sicherheitskonferenz

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  • mögliche deutsche Truppenbeteiligung an Sicherheitsgarantien für Ukraine
  • sicherheitspolitische Abhängigkeit Europas von den USA
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