Berliner Linksfraktion bringt Sicher-Wohnen-Gesetz ins Parlament

21. Februar 2026

Berlin - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik Berlin: Gesetz für bezahlbaren Wohnraum

() – Die Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus hat einen Gesetzentwurf zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums beschlossen und eingebracht. Das sogenannte Sicher-Wohnen-Gesetz sieht verpflichtende Mietquoten für große gewerbliche Vermieter vor, wie die Fraktion mitteilte.

Konkret sollen Vermieter mit mehr als 50 Wohnungen verpflichtet werden, 30 bis 50 Prozent ihrer freiwerdenden Wohnungen zu sozialverträglichen Mieten an Haushalte mit einem Wohnberechtigungsschein (WBS) zu vermieten.

Nach Angaben der Fraktion sind etwa 60 Prozent der Berliner Haushalte berechtigt. Das Gesetz sieht zudem die Einrichtung eines Landesamts für Mieterschutz vor, das unter anderem gegen Mietwucher vorgehen soll.

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Elif Eralp kritisierte, der Senat von Kai Wegner tue zu wenig gegen die Wohnungsnot.

Der Sprecher für Mieten, Niklas Schenker, sagte, mit den Quoten würden jährlich 17.000 zusätzliche bezahlbare Wohnungen geschaffen. Der Gesetzentwurf basiert auf Studien und einer juristischen Begründung, die eine Wohnungsnotlage in Berlin beschreiben.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Hausfassade (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Gesetzentwurf zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums beschlossen und eingebracht.
  • Vermieter mit mehr als 50 Wohnungen müssen 30 bis 50 Prozent ihrer freiwerdenden Wohnungen sozialverträglich vermieten.
  • Einrichtung eines Landesamts für Mieterschutz vorgesehen, das gegen Mietwucher vorgeht.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: große gewerbliche Vermieter mit mehr als 50 Wohnungen
  • Zielgruppe: Haushalte mit Wohnberechtigungsschein (WBS), etwa 60% der Berliner Haushalte
  • Zahl: jährlich 17.000 zusätzliche bezahlbare Wohnungen, 30-50% der freiwerdenden Wohnungen sollen zu sozialverträglichen Mieten angeboten werden

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Wohnungsnot in Berlin
  • Hoher Anteil der Haushalte mit Wohnberechtigungsschein (60%)
  • Fehlende Maßnahmen des Senats gegen die Wohnungsnot

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Einführung von verpflichtenden Mietquoten für große gewerbliche Vermieter
  • Einrichtung eines Landesamts für Mieterschutz zur Bekämpfung von Mietwucher
  • Schaffung von jährlich 17.000 zusätzlichen bezahlbaren Wohnungen

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