Linke fordert mehr Geld für Kastration von Streunerkatzen in Sachsen-Anhalt

6. März 2026

Regional - Sachsen-Anhalt - aktuelle Fakten und Einordnung

Tierschutzpolitik in Sachsen-Anhalt kritisch bewertet

() – Die Fraktion Die Linke im Landtag von -Anhalt kritisiert die Finanzierung des Landesprogramms zur Kastration frei lebender Katzen als unzureichend. Das teilte die tierschutzpolitische Sprecherin der Fraktion, Kerstin Eisenreich, am Freitag mit.

Die jährliche Förderung sei pro Tierschutzverein auf 5.000 Euro gedeckelt und regelmäßig bis zum Ende des Förderzeitraums ausgeschöpft, im Jahr 2024 sogar vorzeitig.

Eisenreich erklärte, dass das Programm damit dauerhaft am Limit laufe und das Problem nur verwaltet, aber nicht gelöst werde. Für eine dauerhafte Reduzierung der Streunerbestände müssten Kastrationen konsequent und in ausreichendem Umfang erfolgen.

Zudem würden mit den Mitteln keine Behandlungen etwa bei Parasitenbefall oder Infektionen gefördert, was zusätzliches Tierleid bedeute.

Die Linke fordert deshalb eine deutliche Aufstockung der Mittel, die Abschaffung der Deckelung pro Verein und eine klare landesweite Strategie. Das Problem der Streunerkatzen sei menschengemacht und brauche eine politische Lösung, so Eisenreich.

Das Land müsse handeln, um Tierleid und Populationen zu reduzieren.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Katze (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: Tierschutzvereine in Sachsen-Anhalt
  • Region: Sachsen-Anhalt
  • Zahlen: jährliche Förderung pro Verein gedeckelt auf 5.000 Euro, Ausschöpfung bereits 2024 vorzeitig

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • unzureichende Finanzierung des Landesprogramms zur Kastration frei lebender Katzen
  • jährliche Förderung pro Tierschutzverein auf 5.000 Euro gedeckelt
  • Kastrationen nicht ausreichend, um Streunerbestände dauerhaft zu reduzieren

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Aufstockung der Mittel für das Kastrationsprogramm
  • Abschaffung der Deckelung von 5.000 Euro pro Verein
  • Entwicklung einer klaren landesweiten Strategie zur Reduzierung der Streunerkatzenpopulation

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