Staatsanwaltschaft fordert neun Jahre Haft nach Autofahrt in Tankstellengebäude in Nürnberg
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Gesellschaft: Verfahren um Tankstellen-Autoattacke in Nürnberg
Nürnberg () – Im Strafprozess um die mutmaßliche vorsätzliche Fahrt mit einem Auto in ein Tankstellengebäude in Nürnberg hat die Staatsanwaltschaft eine Freiheitsstrafe von neun Jahren gefordert. Das teilte die Pressestelle des Oberlandesgerichts Nürnberg am Freitagmorgen mit.
Die Anklage lautet auf versuchten Mord mit gefährlicher Körperverletzung in zwei Fällen.
Die Verteidigung der Angeklagten plädierte hingegen auf eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren wegen gefährlicher Körperverletzung. Aus ihrer Sicht lägen die Voraussetzungen für eine Verurteilung wegen versuchten Mordes nicht vor.
Die Nebenklage forderte zudem den lebenslangen Entzug der Fahrerlaubnis, während die Staatsanwaltschaft eine Sperre von fünf Jahren beantragte.
Das Urteil in dem Verfahren, das unter dem Aktenzeichen ‚Autohof‘ läuft, soll am Freitag um 13:00 Uhr vor der 19. Strafkammer des Landgerichts Nürnberg-Fürth verkündet werden. Die Verkündung findet im Saal 2.006 des Strafjustizzentrums Nürnberg statt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
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