Marburger Bund will strengere Regelungen für Zugang zu Alkohol

10. Mai 2026

Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaftliche Debatte über Alkoholregulierung in Deutschland

() – Der Marburger Bund spricht sich für deutlich strengere Regelungen beim Zugang zu Alkohol aus. „Der Verkauf hochprozentiger alkoholischer Getränke soll ausschließlich in lizenzierten, spezialisierten Verkaufsstellen (`Alkoholshops`) erfolgen“, heißt es in einem Beschluss der 147. Hauptversammlung des Ärzteverbandes in Hannover. Supermärkte, Tankstellen und Kioske sollen demnach keinen hochprozentigen Alkohol mehr anbieten dürfen.

Alkoholkonsum gehöre zu den größten vermeidbaren Gesundheitsrisiken in . Besonders junge Menschen müssten besser geschützt werden. Früh etablierte Konsummuster erhöhten nachweislich das Risiko für spätere Abhängigkeitserkrankungen sowie gesundheitliche und soziale Folgeschäden.

Der Marburger Bund unterstützt deshalb auch die Gesetzespläne des Bundesfamilienministeriums, das sogenannte „begleitete Trinken“ für Jugendliche ab 14 Jahren abzuschaffen. Damit soll eine Ausnahmeregelung gestrichen werden, die den Kauf und Konsum von Bier, Wein und Sekt in Begleitung einer sorgeberechtigten Person auch mit 14 oder 15 Jahren erlaubt. Internationale Erfahrungen zeigten, dass höhere Altersgrenzen und strengere Verkaufsregulierungen den Alkoholkonsum signifikant senken und insbesondere Jugendliche wirksam schützen können, so die Delegierten.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Wodka-Flaschen (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Verkauf hochprozentiger alkoholischer Getränke nur in lizenzierten "Alkoholshops" erlaubt.
  • Supermärkte, Tankstellen und Kioske dürfen keinen hochprozentigen Alkohol mehr anbieten.
  • Geplante Abschaffung der Ausnahmeregelung "begleitetes Trinken" für Jugendliche ab 14 Jahren.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft Jugendliche und junge Menschen
  • strengere Regelungen für den Zugang zu hochprozentigem Alkohol
  • Abschaffung der Ausnahmeregelung für den Kauf ab 14 Jahren

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Forderung nach strengeren Regelungen für den Zugang zu Alkohol
  • Hohe Gesundheitsrisiken durch Alkoholkonsum, besonders bei Jugendlichen
  • Unterstützung der Abschaffung des "begleiteten Trinkens" für Jugendliche ab 14 Jahren

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Verkauf hochprozentiger alkoholischer Getränke nur in lizenzierten Alkoholshops
  • Supermärkte, Tankstellen und Kioske sollen Hochalkoholangebote verbieten
  • Gesetzespläne zur Abschaffung des "begleiteten Trinkens" für Jugendliche ab 14 Jahren unterstützen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH