Energieministerkonferenz fordert stärkeren Fokus auf Städte
Berlin - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Fortschritte der Energiewende in Stralsund
Stralsund () – Die Energieminister der Bundesländer haben sich bei ihrer Konferenz in Stralsund für eine konsequente Weiterentwicklung der Energiewende in den Städten ausgesprochen. Auf Initiative der Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg betonten sie, dass die Bundesregierung künftig stärker die besonderen Anforderungen wachsender Städte mit hohem Energiebedarf berücksichtigen müsse, teilte die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe mit.
Im Fokus des einstimmigen Beschlusses stehen der Erhalt des Positivtrends beim Ausbau von Dach-Photovoltaik, die Stärkung von Mieterstrom- und Gemeinschaftsmodellen sowie der effiziente und sozialverträgliche Ausbau der Verteilernetze.
Die Berliner Senatorin Franziska Giffey erklärte, die urbane Energiewende sei ein Motor für Innovation, Beschäftigung und regionale Wertschöpfung. Für die Metropolen sei die Verknüpfung von Energie-, Wärme- und Verkehrswende von besonderer Bedeutung, um die Lebensqualität zu sichern.
Die Konferenz sieht den Ausbau der Photovoltaik auf Dächern als zentralen Baustein und spricht sich für den Erhalt einer Form der Einspeisevergütung aus.
Zudem fordern die Länder ausreichende Mittel für den Aus- und Umbau der Verteilernetze, um den wachsenden Verbrauch in Städten decken zu können. Die Bremer Senatorin Henrike Müller betonte die Notwendigkeit klarer Regelungen und Planungssicherheit für alle Beteiligten.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Solarzellen auf Hausdach (Archiv) |
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- Ministerien fordern stärkere Berücksichtigung städtischer Energiebedarfe durch die Bundesregierung
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- Betroffene: Energieminister der Bundesländer, Stadtstaaten Berlin, Bremen, Hamburg
- Zielgruppen: Städte mit hohem Energiebedarf, Metropolen
- Themen: Ausbau von Dach-Photovoltaik, Mieterstrom- und Gemeinschaftsmodelle, Ausbau der Verteilernetze
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